Raubüberfall: Phantombilder veröffentlicht

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Bad Endorf - Vor rund zweieinhalb Wochen schockierte ein brutaler Raubüberfall die Gemeinde Bad Endorf. Jetzt veröffentlichte die Polizei Phantombilder.

Nach dem brutalen Raubüberfall auf einen Bad Endorfer Juwelier am Montagabend, 18.06.2012, veröffentlicht nun die Kripo Phantombilder der unbekannten Täter. Zudem suchen die Ermittler immer noch die Herberge der Männer. Denn nach den bisherigen Erkenntnissen müssten sie sich vor der Tat etwa drei Wochen in der Region aufgehalten haben und somit irgendwo „aus- und eingegangen sein“.

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Der 39-jährige Juwelier ist langsam auf dem Weg der Besserung, hat aber immer noch unter den Folgen der Tat zu leiden. Schmuckgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro hatten die Täter bei ihrem brutalen Überfall entwendet. Über 100 Spuren und Hinweise werteten die Beamten der Kriminalpolizei zwischenzeitlich aus. Nach wie vor melden sich Bürger bei der Kripo und teilen ihre Wahrnehmungen mit. Leider befand sich darunter bisher noch keine heiße Spur.

Neue Erkenntnisse erhoffen sich die Beamten der speziell zur Klärung dieses Überfalles eingerichteten Ermittlungsgruppe „Juwelier“ nach dem Eingang noch ausstehender Spurenauswertungen und mit der jetzigen Phantombildveröffentlichung. Die Bilder wurden im Bayerischen Landeskriminalamt mittels einer speziellen Computersoftware erstellt und zeigen aus der Erinnerung des Opfers heraus die beiden unbekannten Täter, die wie folgt beschreiben werden:

Täter 1:

ca. 30 - 35 Jahre alt, etwa 190 cm groß und kräftig aber nicht dick, kurze braune Haare, trug zeitweise kurzen Oberlippen- und Kinnbart (Dreitagebart), sprach schlecht Deutsch mit starkem ausländischen Akzent, trug eine langärmlige, mehrfarbige Jacke und schien für die Jahreszeit stets zu warm bekleidet.

Täter 2:

deutlich kleiner mit ca. 175 cm Größe und schlank bis schmächtig, sehr kurze schwarze Haare (Stoppeln), knochiges Gesicht, dunkler Teint, sprach kaum deutsch.

Die bisherigen Ermittlungen lassen den Schluss zu, dass sich die beiden Männer etwa drei Wochen lang (seit Pfingsten) in der Region aufgehalten haben dürften. Sie wurden mehrmals zu verschiedenen Tageszeiten im Endorfer Ortszentrum gesehen. Mit ihnen in Zusammenhang steht eventuell auch ein silberfarbener Pkw, möglicherweise ein Skoda Oktavia Kombi. Nun ist die Kriminalpolizei verstärkt dabei nach der Unterkunft der Täter zu suchen und die Umstände ihres Aufenthaltes herauszubekommen.

Der Tag nach dem Überfall

Neben den Mitteilungen zu den abgebildeten Personen bittet die Kripo um Hinweise auf Männer, die für wenige Tage oder auch den gesamten Zeitraum von etwa drei Wochen vor der Tat irgendwo Unterkunft bezogen haben und auf welche die Beschreibung passt.

  • Wer kann Angaben darüber machen, wo die beiden Männer seit ca. Pfingsten 2012 gewohnt und evtl. gearbeitet haben?
  • Wer kennt mögliche Anlaufstellen der beiden wie z. B. Gaststätten, Geschäfte, Freizeiteinrichtungen?
  • Wem ist ein silberner Pkw, evtl. Skoda Oktavia mit ausländischem Kennzeichen aufgefallen, der mit den Gesuchten in Zusammenhang gebracht werden kann?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen, hat das Bayerische Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt. Noch einmal 2.000 Euro werden von Seiten der Geschädigten zur Verfügung gestellt. Diese insgesamt 5.000 Euro können unter Ausschluss des Rechtsweges und ausschließlich an Privatpersonen zuerkannt werden.

Pressebericht Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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Quelle: rosenheim24.de

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