Karabiner-Streit: Gespräch verschoben

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Gebirgsschützen mit ihren Waffen.
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Bad Endorf/Stephanskirchen – Im Rahmen eines öffentlichen Schlichtungsgesprächs hätte eine Lösung für das Tragen von Karabinern der Gebirgsschützen Bad Endorf/Chiemgau gefunden werden sollen:

Die Diskussion um das Tragen von Karabinern der Gebirgsschützen Bad Endorf/Chiemgau bei der anstehenden Fronleichnamsprozession in Bad Endorf, kochte in den vergangenen Tagen hoch. So gab es einen Schlagabtausch zwischen dem Pfarrgemeinderat Bad Endorf, der sich gegen das Tragen von Waffen entschied und den Gebirgsschützen, die sich diese Tradition mit den Karabinern nicht nehmen lassen wollten.

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In der Diskussion ging es im Speziellen um die Fronleichnamsprozession in Bad Endorf, an der die Gebirgsschützen eigentlich schon seit 30 Jahren nicht teilnehmen, weder mit noch ohne Karabiner. Der damalige Pfarrer hatte die Waffen verboten, weshalb die Gebirgsschützen komplett wegblieben. Nun hatte es seitens der Gebirgsschützen jedoch einen zweiten Anlauf gegeben, wieder an der Fronleichnamsprozession mit Waffen teilzunehmen.

Dieser Versuch stiftet nun seit mehreren Tagen Unfrieden zwischen den beiden Parteien. Um Frieden in die Angelegenheit zu bringen, veranlasste Pfarrer Stefan Bauhofer ein öffentliches Schlichtungsgespräch im Pfarrsaal. Hier sollten sich am Donnerstag, 18.04., der Pfarrgemeinderat und die Gebirgsschützen aussprechen. Dazu wird es auch kommen, aber nur intern. So soll den Informationen von rosenheim24 nach, das Gespräch einen Tag vorher stattfinden, am 17.04., im Rahmen einer nicht-öffentlichen Sitzung.

Zum eigentlich geplanten Schlichtungsgespräch sollen sich auch Vertreter des Ordinariats angekündigt haben, ob diese nun auch am nicht-öffentlichen Termin teilnehmen ist nicht klar.

Quelle: rosenheim24.de

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