Statt Hotel ein Ärztehaus?

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Sophienhof soll mittelfristig zu einem integrativen Ärztehaus mit Apotheke umgebaut werden und wird nach Bewertung des Gemeinderates zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung von Bad Endorf führen.

Bad Endorf - Der Bad Endorfer Gemeinderat hat die Umnutzung des sogenannten "Sophienhofs" von einem Hotel in ein Ärztehaus auf den Weg gebracht.

Der Bad Endorfer Gemeinderat brachte mit der Genehmigung des Bauantrages für den Umbau und eine damit verbundene Umnutzung des sogenannten "Sophienhofs" von einem Hotel in ein Ärztehaus ein weit- und richtungweisendes Projekt auf den Verfahrensweg.

Die Landshuter Firma Ärztehausobjektgesellschaft beabsichtigt, im künftigen "Ärztehaus Bad Endorf" neun Arztpraxen (Gemeinschaftspraxen von Allgemeinärzten, Physiotherapeutische, Gynäkologische, Hebammen- und Kinderfacharzt-Praxis) sowie eine Apotheke, allesamt barrierefrei, anzusiedeln. "Damit schaffen wir hervorragende Synergieeffekte, gerade auch für auswärtige Patienten", so Bauamtsleiter Günter Bayer. Dies beginne schon beim barrierefreien Bahnhofsareal und gehe über einen kurzen fußläufigen Verbindungsweg von nur 150 Meter zum Ärztehaus. Weiter führte er aus, dass die noch freien Gebäude-Ressourcen im östlichen Gebäudeteil für weitere gewerbliche Nutzung zur Verfügung stünden. In der Sachabwägung waren sich die Räte einig: "Dadurch wird Bad Endorf zu einem kleinen medizinischen Kompetenzzentrum, auch für das Umland." Lediglich gegen die Stimme von CSU-Rätin Bettina Scharold sprach sich das Gremium für den weiteren Betrieb des Moorbades aus. Die erforderlichen Maßnahmen zur Unfallverhütung und Beckenabdichtung in Höhe von 20000 Euro sollen vor einer ordnungsgemäßen Inbetriebnahme in den Sommermonaten erledigt werden. In diesem Zusammenhang wurde der Auftrag an die "Projektgruppe Moorbad" ausgesprochen, weitere langfristige und vor allem praktikable und finanzierbare Lösungsmodelle für das Moorbad zu erarbeiten.

Nach kurzer Erörterung genehmigte das Plenum nachträglich die Anträge der Firma Eder GmbH für eine Freilagerfläche und Werbeanlagen und der Firma Wiebel für Zufahrts-Werbetafeln und neun Fahnenmasten auf dem Areal des "Wiebel-Parks".

Im Anschluss daran erhielt die Firma Riedl Aufzugbau den Auftrag für den Einbau des Aufzuges im Bürger- und Feuerwehrgerätehaus mit einem Kostenvolumen von 30000 Euro im Ortsteil Antwort.

Der Verein "Unsere Oper" Gut Immling erhält wie im vergangenen Jahr einen Zuschuss von 4000 Euro. Abschließend bestellte der Rat noch Irmengard Waldleitner zur Standesbeamtin mit Vertretungsfunktion.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser