Eklat um Bürgerdialog

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Protest gegen die geplanten Bohrungen.

Eggstätt - Zwischen dem Verein „David gegen Goliath“ und der RAG Austria verschärft sich der Ton. Der Sprecher der Bürgerinitiative wirft der RAG unehrenhaftes Verhalten vor.

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In der Diskussion um die umstrittenen Planung für Erdgasbohrungen am Langbürgner See gibt es neuen Zündstoff. Der Verein "David gegen Goliath" wirft der RAG Austria Vertrauensbruch und Falschspiel vor. Konkret geht es um den Bürgerdialog, in dessen Rahmen Alternativen gefunden werden sollen. Vereinsvorsitzender Bernhard Fricke spricht in diesem Zusammenhang von einem Eklat. Er ist einer von drei Bürgervertretern, die regelmäßig an den Dialogtreffen teilnehmen. Laut Fricke wurde ihm zur jüngsten Sitzung weder eine Einladung noch ein Protokoll zugeschickt.

Demonstration am Langbürgner See

Bernhard Fricke, Sprecher von "David gegen Goliath":

O-Ton

Der Bürgerdialog habe eigentlich verloren gegangenes Vertrauen wieder herstellen sollen. Mit diesem Verhalten stelle sich die RAG aber selber ins Abseits, so Fricke im Interview mit dem Radiosender Bayernwelle SüdOst. Er erwarte von der RAG eine Entschuldigung, kündigte aber bereits an, an der nächsten Sitzung wieder teilnehmen zu wollen.

Die RAG will im Bereich des Langbürgner Sees nach Erdgas bohren. Seit Monaten wehren sich zahlreiche Bürger dagegen. Sie befürchten eine Verunreinigung des Wassers.

Quelle: Bayernwelle/Radio Charivari

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Quelle: rosenheim24.de

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