Staatsanwaltschaft München II beendet Verfahren wegen "falscher Verdächtigung"

Ermittlungen gegen Seifert eingestellt

Bürgermeister Jürgen Seifert.

Prien/München - Die Staatsanwaltschaft München IIhat das Ermittlungsverfahren gegen Bürgermeister Jürgen Seifert wegen "falscher Verdächtigung" eingestellt.

Das wurde gestern aus dem Priener Rathaus mitgeteilt. Seifert selbst weilt derzeit im Urlaub. Seifert war vorgeworfen worden, im Rahmen der laufenden rechtlichen Auseinandersetzungen um die Chiemsee-Seebühne unzutreffende Tatsachen behauptet zu haben. "Hintergrund für die vorläufige Einstellung sind die laufenden Prüfungen der Staatsanwaltschaft München II gegen Herrn Thorsten Rudolph", heißt es in einer Presseerklärung aus dem Rathaus.

Dossier:

Seifert vs. Rudolph

Rudolph erstattet Anzeige gegen Seifert

Die Gemeinde wirft dem früheren Geschäftsführer von Priener Tourismus GmbH (PTG) und Chiemsee-Seebühnen GmbH (CSG) mehrere Verfehlungen während seiner Amtszeit vor. Der komplexe Sachverhalt wird von der Staatsanwaltschaft seit über einem Jahr geprüft.

Dr. Christophe Samson, Rechtsanwalt der internationalen Wirtschaftskanzlei Heisse Kursawe Eversheds, der von der Marktgemeinde nach deren Angaben beauftragt war, kommentierte die Einstellung des Verfahrens so: "Bürgermeister Seifert hat in der Angelegenheit PTG und CSG stets eine neutrale und objektive Aufklärung der Vorgänge, die allesamt vor seiner Amtszeit liegen, angestrebt und im Interesse der Marktgemeinde Prien gehandelt. Er hat sich stets eindeutig und vollumfänglich an die Beschlüsse des Marktgemeinderates gehalten."

re/db/Chiemgau-Zeitung

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