Markus Söder eröffnet erste Segel-WM in Prien

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Prien - Der Startschuss ist gefallen: Bei strahlend schönem Wetter eröffnete der bayerische Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder am Ostermontag die WM-Regattaserie.

Söder wie auch Bürgermeister Jürgen Seifert hoben die Bedeutung der Weltmeisterschaft hervor und würdigten insbesondere das ehrenamtliche Engagement der CYC-Vorstandschaft und der vielen Helfer, die damit beste Botschafter der Region und des Sports seien.

Die Priener Blaskapelle hieß mit einem musikalischen Reigen die internationale Seglerschar aus 14 Nationen auf dem CYC-Gelände willkommen.

Die Priener Blaskapelle hieß mit einem musikalischen Reigen die internationale Seglerschar willkommen. CYC-Präsident Dr. Karl Fricke übernahm die Begrüßung der 50 Mannschaften aus 14 Nationen zur ersten "Audi Soling World Championship" am Chiemsee auf dem Gelände des CYC. Der Club, der in zwei Jahren sein Jubiläum zum hundertjährigen Bestehen feiern kann und 850 Mitglieder zählt, macht sich aber nicht nur mit der Ausrichtung des "Omage-Cups" seit 1972 einen hervorragenden Namen als Regatta-Ausrichter.

Nach dem Segelclub Seebruck (Tempest-Weltmeisterschaft 1982) ist er der zweite Segelclub, der eine Weltmeisterschaft an den Chiemsee holen konnte. 2007 bewies der Club zusammen mit einer Handvoll anderer Segelclubs am Bayerischen Meer in der Audi Chiemsee Championsweek (der Internationalen Deutschen Meisterschaft aller olympischen Klassen), dass er internationale Wettkämpfe mit hunderten Teilnehmern bestens stemmen kann.

Joerg von Hoermann, Vorsitzender des Bayerischen Seglerverbandes und CYC-Mitglied, Bürgermeister Jürgen Seifert, CYC-Präsident Dr. Karl Fricke, Minister Markus Söder und Thomas Günther, Vertriebsleiter Süd des Hauptsponsors Audi (von links), eröffneten gestern Vormittag die Audi Soling World Championship am Chiemsee, die zweite Segel-WM auf dem Bayerischen Meer überhaupt.

Minister Söder bezeichnete es als eine "sehr große Ehre", dass ihm die Schirmherrschaft angetragen worden sei. Die Weltmeisterschaft sei ein herausragendes sportliches Ereignis und bedeute internationales Renommee für den Chiemsee und die Region, die er als eine der "schönsten in Bayern" bezeichnete. Söder würdigte insbesondere das ehrenamtliche Engagement von Dr. Fricke und der vielen ehrenamtlichen Helfer des Clubs, die mit ihrem Engagement. "Persönlich" sei er aber bei der WM "befangen", weil sein Schwager Andreas Baumüller für den Bayerischen Yachtclub (BYC) mitsegle, so Söder, der mit Ehefrau Karin und drei Kindern an den Chiemsee gekommen war.

Wie auch die anderen Laudatoren wurde ihm ein Teilnehmer-T-Shirt von Dr. Fricke überreicht. Bürgermeister Seifert, der zusammen mit Sport-Referent Alfred Schelhas an der Eröffnungsveranstaltung teilnahm, bezeichnete die Weltmeisterschaft als "wahres Highlight" und absolut "nicht üblich für einen Binnensee". Trotzdem habe der CYC die Kriterien erfüllt und von weit her seien die Segler an den Chiemsee gekommen und verbreiteten internationales Flair. Dies sei nur möglich, weil sich die gesamte Vorstandschaft und viele Helfer so eingesetzt haben, lobte Seifert.

"Sie haben der Veranstaltung ihren Stempel aufgedrückt", betonte er. Er lud die Segler aus aller Welt auch zu einem Abstecher nach Prien ein, das "weltoffen, aber trotzdem bayerisch bodenständig" sei. Gleichzeitig warb er für das "schöne bayerische Voralpenland", das bei Seglern einen "hervorragenden Ruf" genieße.

Thomas Günther vom Hauptsponsor Audi wies auf die langjährige Zusammenarbeit hin. Er hob hervor, wie wichtig es sei, auch internationale Aktivitäten regional zu unterstützen. Neben dem Segelsport, den der Automobilkonzern schon seit vielen Jahren sponsore, engagiere sich das Unternehmen auch für "Artists for Kids". Der Verein, der sich auf die Fahne geschrieben hat, benachteiligte Kinder zu unterstützen, war mit einem eigenen Info-Stand vor Ort. Thomas Beck von "Artists for Kids" freute sich dann mit zahlreichen Kindern auf der Bühne über einen Scheck von 1000 Euro, die ihm Dr. Fricke im Namen des Clubs überreichte. Beck betonte, wie sehr sich die Kinder über die Einladung gefreut hätten und wie gerne sie an den Chiemsee gekommen seien.

Danach rief Sportwart und Wettfahrt-Leiter Sepp Resch jede teilnehmende Crew auf die Bühne, stellte sie vor und überreichte Wettfahrtanweisungen und Teilnehmer-T-Shirts. So kamen die Besucher und Gäste auch noch in den Genuss der Nationalhymnen von Argentinien, Österreich, Brasilien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, Italien, Niederlande, Norwegen, Slowenien, den USA und Deutschlands.

Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm sorgen die Organisatoren dafür, dass auch Nicht-Segler auf ihre Kosten kommen (über die Segelwettkämpfe berichten wir gesondert).

daa/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © Berger

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