Gemeinde baut Querungshilfe auf Staatsstraße in Gstadt - Kosten: 60000 Euro

Erste Verkehrsinsel auf Ortsdurchfahrt

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Auf vollen Touren laufen die Bauarbeiten für die Verkehrsinsel auf der Ortsdurchfahrt in Gstadt.

Gstadt - Ein Wunsch, den viele Bürger in Gstadt seit langem hegen, geht nun in Erfüllung: Die Gemeinde schafft einen Fußgängerübergang über die viel befahrene Ortsdurchfahrt.

Die Arbeiten auf der Staatsstraße 2093 nahe dem Ortsausgang Richtung Gollenshausen laufen auf vollen Touren.

Für einen Zebrastreifen, der den Fußgänger den Vorrang vor den Autos einräumt, ist die Nachfrage nicht ausreichend. Und so errichtet die Gemeinde nun eine Querungshilfe: eine Verkehrsinsel auf der Mitte der Fahrbahn. Der Fußgänger kommt künftig bei starkem Verkehr leichter über die Straße. Er kann sie in zwei Etappen überqueren.

Die Verkehrsinsel bringe eine Erleichterung für die Bewohner der nördlichen Wohngebiete, wenn sie die Staatsstraße überschreiten und zum Naturpark oder Strandbad Hofanger gehen wollen, so Bürgermeister Bernhard Hainz auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung. Er wies auch darauf hin, dass die Querungshilfe nach dem neuesten Standard gebaut werde, also barrierefrei und auch blindengerecht.

Die Gemeinde muss tief in die Tasche greifen: Die Baumaßnahme kostet rund 60.000 Euro. Es gebe, so der Bürgermeister, keine staatliche Förderung. Der Aufwand sei auch deshalb so hoch, weil der Radweg im Hofanger aufgrund der Ausweitung der Straße verlegt werden müsse.

In Gstadt sei dies jetzt der erste Fußgängerüberweg über die Staatsstraße, sagte Hainz. Noch wichtiger wäre allerdings ein sicherer Übergang auf Höhe der Dampfersteganlage. Er könne aber aufgrund der dortigen Enge nicht gebaut werden.

th/Chiemgau-Zeitung

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