Feuerwehr-Nachwuchs ständig im "Einsatz"

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Auch eine Vermisstensuche im Mühlbach stand auf dem Übungsprogramm. Zu diesem Zweck rückten die 25 Jugendlichen in drei Booten aus.

Grabenstätt - Einem Aufruf der Feuerwehr in Grabenstätt an Jugendliche, an einer 24-Stunden-Übung teilzunehmen, folgten zwei Mädchen und 23 Buben aus den Gemeinden Grabenstätt und Übersee.

Mit großem Engagement gingen die Teilnehmer zwischen 13 und 16 Jahren an ihre Aufgaben. Der Clou dabei war, dass sie keine Ahnung von den Einsätzen hatten. Sie mussten jede Minute mit einem Alarmruf rechnen. Geschlafen wurde im Feuerwehrhaus.

Im Beisein von Grabenstätts Bürgermeister Georg Schützinger, dem Zweiten Bürgermeister aus Übersee, Ludwig Ertl sowie den Kreisbrandmeistern Alfred Waschin, Josef Steinhauer und Kreisjugendwart Florian Reiter begann die Veranstaltung mit einer Fahrzeugschau. Dann ging es Schlag auf Schlag. Ein Auto musste am Abend gelöscht werden - und um 5 Uhr in der Früh ging es zur Absicherung eines Verkehrsunfalls.

Nach dem Frühstück gab es Unterricht zum Thema Atemschutz. Gleich danach ging eine Brandmeldung vom Altenheim in der Au ein. Anschließend wurde im Kreisaltenheim der vorbeugende Brandschutz durchgenommen. Dort wurde den Absolventen ein Mittagessen spendiert. Anschließend stand eine Vermisstensuche auf dem Plan. Dazu mussten die Jugendlichen in drei Booten den Mühlbach absuchen. Die Abschlussübung war in Übersee. Dort brannte ein Schuppen.

Eine weitere Gelegenheit zum Schnuppern ist für alle Interessierten am Samstag, 2. Oktober, um 10 Uhr im Feuerwehrhaus Grabenstätt.

kem/Chiemgau-Zeitung

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