Eichental: Fitnessparcours entsteht

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Der Fitnessparcours im Eichental im Modell. Im Laufe des Jahres soll er aufgestellt werden.

Im Eichental entsteht ein neuer Fitnessparcours. Der Bauausschuss des Marktgemeinderates hat dem Vorhaben in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben.

Die sieben Trainingsstationen sollen noch im Laufe dieses Jahres aufgestellt werden.

Der Wunsch nach Trimm-Dich-Geräten im Eichental war in jüngerer Vergangenheit mehrfach laut geworden. In dem beliebten Freizeitareal gab es früher schon einmal einen Trimm-Dich-Pfad mit unterschiedlichen Geräten.

Jetzt soll ein neues Angebot geschaffen werden, allerdings nicht als Pfad mit Laufstrecken zwischen den Geräten, sondern mit sieben Stationen, die auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern verteilt werden.

Das ist die Bedingung des Sponsors, der Firma "Müller Milch". Die Priener Tourismus GmbH (PTG) hatte an einer Ausschreibung des Unternehmens teilgenommen und gemeinsam mit vier weiteren Bewerbern den Zuschlag erhalten.

Die Anlage soll auf einem Grundstück nordwestlich der Tennisplätze zwischen großen Bäumen entstehen. Der Kur- und Tourismusverein hat als Grundeigentümer bereits zugestimmt. Zuvor waren mehrere mögliche Standorte in Augenschein genommen worden. Das Eichental hatte sich schnell als idealer Platz herauskristallisiert.

Ab wann genau gesundheitsbewusste Einheimische und Gäste Kraft, Beweglichkeit und Koordination an den sieben Geräten trainieren können, steht noch nicht fest. Die Anlage soll laut PTG-Geschäftsführer Ferdinand Reb aber noch im Laufe dieses Jahres in Betrieb genommen werden.

Die Geräte werden Reb zufolge inklusive Fundamenten von "Müller Milch" zur Verfügung gestellt. Sie müssten lediglich eingegraben und für eine der Stationen ein Fallschutz aus Rindenmulch angelegt werden. Den Wert der Anlage bezifferte Reb auf 25000 bis 30 000 Euro.

Die meisten Mitglieder des Bauausschusses begrüßten die Maßnahme und erhoffen sich dadurch eine weitere Attraktivitätssteigerung des Eichentals. Alfred Schelhas bedauerte, dass "Müller Milch" darauf besteht, eine in sich geschlossene Anlage zu schaffen und keinen Pfad mit Laufstrecken nach früherem Vorbild. Schelhas kündigte außerdem an, er werde "Müller Milch politisch nicht unterstützen".

Der SPD-Gemeinderat stimmte ebenso gegen das Vorhaben wie Landwirt Georg Fischer (CSU-Fraktion/parteilos).

db/Chiemgau-Zeitung

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