Ilse Aigner zu Gast im Frasdorfer Festzelt

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Frasdorf – „Regional verwurzelt und europäisch handelnd“ – so präsentierte sich Ilse Aigner bei einem Politischen Abend im vollbesetzten Festzelt von Frasdorf.

Die Bundeslandwirtschaftsministerin kam auf Einladung des CSU-Ortsverbandes. Sichtlich wohltuend war es für die Ministerin, als sie bereits am Zelteingang von einer großen Schar von Frasdorfer Trachtenkindern herzlich mit einem „Grüß Gott“ begrüßt wurde.

Diese Begrüßung und auch ein Trachtentanz des Nachwuchses vom Trachtenverein „D´Lamstoana“ zu Ehren des Ehrengastes war für Ministerin Ilse Aigner ein dankbarer Anlass, um auf die Bedeutung der Jugend- und Brauchtumspflege hinzuweisen.

Politischer Abend mit Ilse Aigner

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Angesichts der bislang recht gelungenen Veranstaltungen beim heurigen Gautrachtenfest in Frasdorf würdigte Ilse Aigner den Wert des Einsatzes für die Heimat. Konkret bezeichnete sie in ihren Ausführungen den Erhalt der Original-Tracht, die Durchführung von überörtlichen Trachtenfesten, die Pflege von Sprache und Dialekt, das Bekenntnis zum Glauben, die Bedeutung des Ehrenamtes insgesamt sowie die Leistungen der bayerischen Blasmusikanten und Trachtler auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin als Garanten für niveauvolle Volkskultur und für hochwertiges bayerisches Lebensgefühl.

In ihren weiteren Ausführungen ermunterte die Ministerin sowohl die Gemeinde Frasdorf (Grünbrücken-Planungen über die Autobahn) als auch die Landwirte, denen sie versprach, zukünftig ein verstärktes Auge auf Leistungen für bewirtschaftete Flächen zu werfen. Ein weiteres Thema waren die Wirtschafts- und Finanz-Zusammenhänge in Europa, dessen Friedenszeit von inzwischen über 65 Jahren - so die Ministerin - nie und nimmer aus den Augen verloren werden darf.

Frasdorfs Bürgermeister Marianne Steindlmüller, die vor dem Festzeltauftritt Frau Aigner im Rathaus begrüßen konnte, dankte der Ministerin für ihr stets angenehm auffälliges Bekenntnis zur Heimat in Taten und in ihrer Kleidung. Gemeinsam mit der CSU-Ortsvorsitzenden Christine Domek-Rußwurm überreichte Bürgermeisterin Marianne Steindlmüller Blumen und einen Korb mit heimischen Produkten.

Erster Dirigent und Musikmeister Stephan Heinke von der Musikkapelle Großholzhausen lud Ilse Aigner noch zu einem Ehren-Dirigieren ein, was diese in Form des Tölzer Schützenmarsches gerne und gekonnt annahm.

Quelle: rosenheim24.de

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