Feuer in einer Fischerhütte

Drei Mädchen erlitten schwere Verbrennungen

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Frasdorf - Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, kam es am frühen Neujahrsmorgen zu einem Brand in einer Fischerhütte. Gas entzündete sich dort nach einem Unfall!

Mit einer fast einwöchigen Verspätung veröffentlichte die Polizei nun eine Pressemitteilung zu dem Ereignis. Offensichtlich auch, weil man nun den Gesundheitszustand der drei Verletzten besser einschätzen kann.

Der Unfall ereignete sich infolge einer Silvesterfeier in einer Fischerhütte im Gemeindegebiet Frasdorf, nach einer Verkettung unglücklicher Umstände. Drei Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren erlitten schwere Brandverletzungen.

So kam es zur Stichflamme

Ein Gast war gegen einen Tischaufbau gestoßen, der daraufhin umstürzte. Die darunter befindliche Propangasflasche fiel um, so das durch das Ventil Gas herausströmte. Im selben Moment wurde der Holzkohle-Ofen in der Hütte nachbefeuert und das Gas entzündete sich!

Laut dem Polizeibericht wurden die Mädchen, die aus Frasdorf, Prien und Aschau im Chiemgau stammen, von einer Stichflamme getroffen. Sie erlitten Verbrennungen des mindestens zweiten Grades im Gesicht, an Händen und Beinen. Derzeit werden sie noch in den Krankenhäusern Bogenhausen, Schwabing und Rosenheim stationär behandelt. 

Alle drei befinden sich auf dem Weg der Besserung und haben gute Chancen, dass keine sichtbaren Körperschäden zurück bleiben, so die Polizei.

Der Brand in der Holzhütte konnte relativ schnell gelöscht werden, es entstand dort ein Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro. Die Feuerwehren aus Frasdorf, Wildenwart, Atzing und Prien waren mit 70 Helfern im Einsatz.

Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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