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Genehmigung galt nur bis zum 31. Dezember

Ritterburg gefallen

Der Blick in das, was übrig bleibt: Die Ruine der "Ritterburg".
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Der Blick in das, was übrig bleibt: Die Ruine der "Ritterburg".

Brandenberg/Frasdorf – Sechs Jahre gab es in Frasdorf eine echte Ritterburg. Nun schaltete sich das Landratsamt ein - und machte dem Rittersleben in Brandenberg den Garaus.

Sechs Jahre lang stand zwischen den Ortschaften Brandenberg und Stupfa (Gemeinde Frasdorf) eine große Ritterburg. Erbaut hatte diese der Verein „Falkensteiner Ritterbund e.V.“ mit Sitz in Flintsbach am Inn. Dem Verein, den es seit 2001 gibt, wurde allerdings die Genehmigung für einen weiteren „Ritterburg-Betrieb“ seitens des Landratsamtes verwehrt. Die Genehmigung endet zum heurigen Jahresende.

Die traurigen Ritter wollten die Burg zwar länger haben, aber sie beugten sich nunmehr den Auflagen. Im Rahmen eines fünftägigen Festes wurde die Burg entfernt, allerdings auf besondere Weise. Insgesamt 50 Mitglieder hat der „Falkensteiner Ritterbund“ mit Vorstand Franz Weinhart, davon sind 20 Aktive. Diesen ist es ein Anliegen, Historisches aus dem 12. Jahrhundert darzustellen und tageweise zu leben. Ausrüstung, Waffen und Verpflegung sind dabei den Überlieferungen getreu zu beachten. Bis die Burg nach fünftägiger „Belagerung“ gefallen war, gab es viele Angriffe und Gefechte. An den Geschehnissen beteiligten sich auch Historische Rittergruppen aus Würzburg, Passau, Thüringen und Sachsen. Zuweilen waren bis zu 70 Personen, oftmals ganze Familien, am Burg- und Zeltlager-Geschehen beteiligt.

Ritterburg in Brandenberg gefallen

 © Hötzelsperger
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Nachdem die Burg abgebrannt und aufgeräumt war, zogen die Ritter wieder zurück in ihre heimatlichen Häuser. Was bleibt sind Erinnerungen und der Platz, an dem sich die Ritter weiter treffen werden, um mit Zeltlagerleben frühere Zeiten wieder aufleben zu lassen.

Anton Hötzelsperger

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