Starke Musik, starkes Bier und starke Sprüche

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Frühjahrskonzert der Musikkapelle Wildenwart unter der Stabführung von Dirigent Wolfgang Kink

Frasdorf - Es passte wieder einmal alles zusammen beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Wildenwart unter der Leitung von Dirigent Wolfgang Kink. Die Lamstoahalle war vollbesetzt.

Zum 25.Konzert der Kapelle in der voll besetzten Frasdorfer Lamstoahalle kamen nicht nur die Trachten-Veteranen- und Feuerwehrvereine der Region, sondern auffallend viele junge Burschen und Mädchen im Herbstfestgwand und in der Tracht. Das Starkbierfest der Wildenwarter ist bei den jungen Leuten in der Region mittlerweile Kult. Sie interessierten sich vor allem für die Leistungen der Jugendkapelle, die vor der „großen Musik“ ihr Können präsentierte.

Knapp 50 Burschen und Mädchen zeigten, dass die Musikkapelle Wildenwart keine Nachwuchssorgen kennt, sind doch auch bei der großen Kapelle „die jungen Gesichter“ vorherrschend, die in den letzten zehn Jahren den Sprung aus der Jugendkapelle geschafft haben. Zum ersten Mal spielten bei der Wildenwarter Nachwuchskapelle mit: Schorschi Aicher, Bariton, Maximilian Keil, Posaune, Klaus Brandstätter, F-Horn, Regina Rauch, Flügelhorn und Franziska Schlosser, Querflöte. Mit ihrem Spiel zogen sie ihre Zuhörer in ihren Bann, gerne hätten sich die fachkundigen Besucher im Saal noch weiter von ihnen unterhalten lassen, aber auch die 62 aktiven Musiker der Blaskapelle Wildenwart hatten sich in den letzten Wochen und Monaten bestens auf den Abend vorbereitet.

Ihre Premiere bei der großen Musik gaben Christoph Kink, Tuba, Peter Schäffer, Bariton, Vinzenz Leitner, Tenorhorn, sowie Martina Huber und Carolin Ramsauer, beide Klarinette. Weil das Konzept des Vorjahres so gut beim Publikum angekommen war, spielten die Wildenwarter kein klassisches Konzert mit mehreren Nummern hintereinander, sondern voller Leichtigkeit folgte eine „bierselige Unterhaltungsmusik“ allerdings gespickt mit schwierigen Stücken und Partien. Zahlreiche Solopartien gaben den eingesetzten Solisten die Gelegenheit vor dem Publikum zu brillieren und zu zeigen, dass die Wildenwarter Musikkapelle nicht nur als Gesamtklangkörper gut dasteht, sondern auch über ausgezeichnete Einzelspieler verfügt.

Dirigent Wolfgang Kink hatte sein Ensemble auf den Punkt vorbereitet und so machten auch die ungewohnten und schweren Märsche, Walzer und Polkas keine Schwierigkeiten. Georg Aicher erzählte als Ansager von den alten Zeiten des Wildenwarter Starkbierfestes aus einem Vierteljahrhundert in Frasdorf und den beengten Zeiten im Saal der Wildenwarter Schlosswirtschaft und gab einige Anekdoten aus seinem langen Musikerleben zum Besten.

Frühjahrskonzert beim Starkbierfest

reh

Quelle: rosenheim24.de

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