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Gemeinde setzt Baufirma Ultimatum

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Die Stege auf der Fraueninsel bereiten der Gemeinde Chiemsee nach wie vor viel Arbeit. Während sie als Bauherr des Steges auf der Westseite weiter Verdruss hat, kommt sie mit der geplanten Sanierung der Anlegestelle an der Südseite (unser Bild) voran. Sie will den vorderen Teil entfernen und an seine Stelle ein Teil setzen, das im Rahmen des Baus des Weststeges übrig geblieben ist. Der Steg ist gesperrt.

Fraueninsel - Die Gemeinde Chiemsee macht Druck auf die Firma, die den Weststeg saniert. Nach ihrem Willen sollen die Arbeiten bis Montag beendet sein.

Immer noch nicht ganz fertiggestellt ist der Bau des öffentlichen Weststeges auf der Fraueninsel. Die Gemeinde Chiemsee, der Bauherr, macht jetzt Druck auf die beauftragte Firma: Die Kommune gibt ihr nur noch bis zum 31. Dezember Zeit, das Werk zu vollenden und insbesondere die einzelnen Schwimmstegteile fachmännisch zusammenzufügen. Dieses Ultimatum setzte ihr der Gemeinderat in seiner Jahresschlusssitzung.

Ein Sturm der Stärke 6,5 hatte die Schwimmstegteile, die mit Verbindungskupplungen ("Bolzen") zusammengeschraubt waren, auseinandergerissen (wir berichteten). Die Stegbaufirma habe sie inzwischen wieder zusammengefügt und Nachbesserungen vorgenommen, berichtete Bürgermeister Georg Huber nun im Gemeinderat. "Wie lange werden sie wohl aber halten? Bis zum nächsten stärkeren Wind?"

"Unverfroren" und "lächerlich", so der Bürgermeister weiter, sei das Ansinnen der Stegbaufirma, dass die Gemeinde nach jedem stärkeren Wind die Anlage überprüfen solle.

Der Gemeinderat war sich einig, der Firma bis zum 31. Dezember eine Frist zur endgültigen Fertigstellung des Steges zu geben. Wenn danach wieder Schäden auftreten, wird der Bürgermeister - der Gemeinderat ermächtigte ihn vorsorglich zu diesem Schritt - ein gerichtliches Beweissicherungsverfahren einleiten. Ferner dürfen an die Firma weiterhin keine Auszahlungen geleistet werden.

Im Rahmen der geplanten Sanierung des zweiten öffentlichen Steges der Gemeinde auf der Südseite der Insel scheint sich ein Lichtblick abzuzeichnen. Der Steg im vorderen Holzteil hatte sich als schadhaft erwiesen und musste gesperrt werden.

Planung geht voran

Der Gemeinde kommt jetzt zugute, dass von den für den Bau des Weststeges gelieferten Schwimmteilen eines in einer Länge von über zehn Metern übrig geblieben ist. Dieses Teil ersetzt jetzt laut dem Bürgermeister den schadhaften Holzsteg. Die Befestigung erfolge mit Holz- oder Eisenpfählen. Da die Anlage dadurch von einem bisherigen konservativen Holz- in einen Schwimmsteg umgewandelt werde, müsse ein Antrag auf wasserrechtliche Genehmigung bei den zuständigen Behörden gestellt werden. Der Gemeinderat begrüßte dieses Vorgehen und gab einstimmig grünes Licht, den Antrag zu stellen.

Nach wie vor nicht abgeschlossen ist die energetische Sanierung des Gemeindehauses. Huber berichtete, dass der Jugendraum im Keller noch nicht habe benutzt werden können, weil immer wieder Regenwasser aus der darüber liegenden Hanglage in den Keller geflossen sei. Die beauftragte Firma habe nun, wie vermutet, festgestellt, dass die Abfluss-Drainige zu hoch gelegen habe. Sie habe einen neuen Abflussschacht gesetzt.

Der Bürgermeister schlug vor, mit der Feuerwehr eine Probebewässerung vorzunehmen und zu untersuchen, ob die Regenabläufe jetzt funktionieren und der Keller trocken bleibe. Das Gremium stimmte zu. Danach könne, so der Bürgermeister, mit der Bodenbelegung des Kellers begonnen werden.

Die Badeanstalt auf der Ostseite hat bei einem Brand in diesem Jahr sehr gelitten (wir berichteten). Das Gremium gab Franz Minisini grünes Licht, sie abzureißen und neu zu errichten.

th/Chiemgau-Zeitung

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