Freie Wähler unterstützen Hunde-Funpark

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Grabenstätt - Die Freien Wähler Grabenstätt setzen sich für die Belange einer Tierärztin aus Grabenstätt ein, die im Gemeindegebiet einen Hunde-Funpark errichten will.

Die Antragstellerin argumentiert dahingehend, dass durch die zunehmende Hundehaltung die Integration dieser Tierart in unsere Gesellschaft immer schwieriger wird. Als Beispiel führt sie an, dass der „normale“ Auslauf von Hunden, also die zwingende Notdurft des Hundes vor der Tür, durch Verbots-, Gebots- oder Hinweistafeln wie Naturschutzgebiete und Wiesenbrüterregionen eingeschränkt bzw. es für den Hundebesitzer immer schwieriger wird dem Bedarf seines Tieres gerecht zu werden.

Auch seitens der Landwirte und Jäger wird der Hundebesitzer nicht gerne auf den Feldwegen gesehen, obwohl die Tiere an der Leine gehalten werden und vom Besitzer ein Notdurftbeutel mitgeführt wird.

Die Tierärztin will daher ein Areal errichten, auf dem sich sowohl Frauchen bzw. Herrchen mit ihrem Liebling wohl fühlen und auch die Gesundheit des Tieres durch die berufliche Ausbildung der Antragstellerin sicher gestellt ist. Auf dem Hunde-Funpark sollen verschiedene Erlebnisstationen errichtet werden die alle Sinne des Tieres anregen sollen und auch die körperliche Fitness trainiert wird. Auch hinsichtlich des Gehorsams des Tieres, der individuell ist, wird für den Hundebesitzer auf dem Hunde-Funpark Unterstützung angeboten und ein individueller Plan entwickelt, der für jeden Hund erreichbar und vor allem auch für den Besitzer durchführbar ist.

Im weiteren Verlauf der Monatsversammlung verwies Doris Biller noch auf die Infoveranstaltung zur Bekämpfungsmöglichkeit des indischen Springkrautes, die am Donnerstag, den 09.06.2011, 19.30 Uhr in der Brauereigaststätte Chiemseebräu stattfindet. Herr Wolfgang Kneitz vom Bund Naturschutz hält hierzu einen sicherlich interessanten Fachvortrag. Das indische Springkraut, so Doris Biller, stellt eine Gefahr für die artenreiche Vegetation in unserer Heimat dar, da durch die ungehinderte Vermehrung eine rasche Zerstörung der wertvollen Bachauen mit feuchten Hochstaudenfluren gegeben wäre. Durch die invasive Art würden auch angrenzende Feuchtgebiete und Moore bald beeinträchtigt werden, die nur durch das gezielte Eingreifen des Menschen erhalten werden können.

Pressemitteilung Freie Wähler Grabenstätt

Rubriklistenbild: © dpa

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