Freilaufende Hunde: Immer wieder Ärger

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Bernau - Den Jagdgenossen in Bernau sind freilaufende Hunde ein Dorn im Auge. Jetzt wollen sie etwas unternehmen. Sie fordern die Gemeinde auf, eine Diskussionsrunde einzuberufen.

In der Jahresversammlung im Gasthof "Kampenwand" verlas zunächst einmal Schriftführer Wolfgang Weingartner das Protokoll der letzten Sitzungen. Kassier Franz Bauer erklärte den Kassenbericht.

Vorstand Matthias Bauer führte aus, dass der Verbiss in den Wäldern kontinuierlich ansteige. Die Jäger seien informiert, auch die betroffenen Bauern "sind gefordert". Nötig sei der Dialog zwischen Bauern und Jägern.

Der Abschuss von Rehen habe zugenommen, so Bauer weiter. Hasen müssten vielleicht noch mehr erlegt werden. "Wir müssen genau prüfen, was Hasen- und was Rehverbiss ist", sagte Bauer.

Mit dem Holzspalter habe es in jüngster Zeit Probleme gegeben, so der Vorstand weiter. Beschwerden seien hauptsächlich deshalb eingegangen, weil das Gerät nicht zu vereinbarten Zeiten zurückgebracht worden sei. Die Jagdgenossen beschlossen einstimmig, dass der Holzspalter nicht gewerblich genutzt werden solle. In Zukunft werde er beim Vorstand untergestellt.

Ein Mitglied berichtete von massiven Problemen mit freilaufenden und wildernden Hunden. Die Hundebesitzer verhielten sich seinen Erfahrungen nach ignorant und würden eine Anzeige in Kauf nehmen. Eine laute Diskussion entbrannte zwischen den Jagdgenossen, wie man der Probleme mit den Hunden Herr werden könne.

Vorstand Bauer stimmte einem Vorschlag zu, einen Brief im Namen der Jagdgenossenschaft an die Gemeinde zu verfassen und um eine Diskussionsrunde mit den Verantwortlichen zu bitten. Zudem beschlossen die Jagdgenossen einstimmig, dass Bauer eine Anzeige gegen Unbekannt aufgebe. "Die freilaufenden Hunde verscheuchen Bodenbrüter. Und so können wir vorbeugen, dass wir dafür verantwortlich gemacht werden", sagte der Vorstand.

hä/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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