Gautrachtenfest Hittenkirchen ist Geschichte

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Nach der letzten Veranstaltung von links: 1. Vorstand Christoph Kaufmann, Kassier Martin Pfaffinger, Schriftführerin Andrea Scheck, 2. Vorstand Kaspar Steindlmüller und 3. Vorstand Florian Wörndl.

Hittenkirchen - Das Gautrachtenfest 2011 in Hittenkirchen ist Geschichte. Wie groß der Einsatz bei insgesamt zehn Festzeltveranstaltungen war, zeigte sich beim Abbau von Bühne und Utensilien.

Das Glück des Tüchtigen hatte der Trachtenverein Hittenkirchen vor allem beim Gaufestsonntag als 3.841 Festzugteilnehmer von rund 8.000 Zuschauern beim festlichen Umzug bestaunt wurden. Dieses Wetterglück hatten die Gastgeber allerdings nicht immer.

„Aus is und gar is“ - Resi Bartl, Chefin des Bedienungspersonals räumt auf...

So mussten sie sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau des Zeltes viel Handarbeit anlegen, weil mit Bulldogs und Staplern die Wiesen wegen nachhaltiger Regenfälle nicht mehr befahrbar waren. „Ein besonderer Dank gilt deswegen den Grundstücksbesitzern, allen voran dem „Raschl-Bauern“ Georg Wöhrer, so die drei Vorstände Christoph Kaufmann, Kaspar Steindlmüller und Florian Wörndl bei ihrer gemeinsamen Schlussbilanz. Die Vorstände, ihr Kassier Martin Pfaffinger und Schriftführerin Andrea Scheck hatten zusammen mit den Aktiven sowie mit den Trachtennachwuchs-Verantwortlichen die Hauptarbeit. „Wenn wir nicht vom ganzen Dorf und von der Gemeinde so stark unterstützt worden wären, hätten wir diese große Aufgabe nicht schaffen können“, so Christoph Kaufmann. Enorme Einsatzleistungen im Sinne der Brauchtumspflege und der Dorfgemeinschaft gab es von den Trachtenfrauen mit ihrer stets gut angenommenen „Kuchen-, Kaffee- und Milli-Bar“ sowie von den Hilfs- und Ordnungsdiensten („Gott sei Dank ein Fest ohne Unglück“), insbesondere der Feuerwehr Hittenkirchen unter der Leitung von Hans Scheck.

Hittenkirchener Buam bei der Aussichtskapelle als sie auf Bayerns Ministerpräsiddenten Horst Seehofer warteten

Ungezählte ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden in Küche, Schenke, von den Bedienungen, von den Anlagenbetreuern, im Festbüro und vom WC-Reinigungspersonal geleistet. Jetzt wollen die Hittenkirchener erst mal das Zelt abbauen und dann mal ausschlafen. „Der Kassensturz wird zeigen, ob und wie sich das Fest rentiert hat, im positiven Falle werden wir ein Helferfest planen“, so Vorstand Kaufmann. Dann können sich die Trachtler auch bei den vielen Gönnern und Förderern außerhalb des Dorfes und der Gemeinde bedanken, zum Beispiel bei der Firma Zosseder, die kostenlos die Container für Festbüro, Lager und Umzieh-Möglichkeiten zur Verfügung stellte.

Was mit dem großen Bühnenbild, mit der Stadelbar der Aktiven und mit dem Feldaltar zukünftig geschehen soll, wird noch in Ruhe überlegt. Vorerst haben es sich die Hittenkirchener verdient, durchzuschnaufen und dankbar auf ein großartiges Fest zurückzublicken.

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser