Seebühne: PTG geht in Berufung

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Thorsten Rudolph und die Seebühne.

Prien - Der Streit zwischen dem Markt Prien und dem ehemaligen Geschäftsführer seiner Tourismusgesellschaft PTG sowie der Chiemsee-Seebühnen GmbH (CSG), Thorsten Rudolph, geht in die nächste Runde.

Die PTG will der Rechtsschutzgewährung durch die Allianz-Versicherung für Rudolph nicht schriftlich zustimmen. Dazu hatte das Landgericht Traunstein die PTG Ende Januar verurteilt. Dagegen hat die Gesellschaft jetzt Berufung eingelegt, teilte ihr Anwalt Martin Bäumker auf Anfrage der Chiemgau-Zeitung mit. "Wir haben die Urteilsbegründung geprüft.

Wir halten diese für nicht zutreffend. Die Entscheidung berücksichtigt insbesondere nicht, dass diese Rechtsschutzversicherung allein dazu dienen sollte, den Geschäftsführer vor Risiken bei seiner Tätigkeit ,für' die PTG abzusichern, nicht jedoch dazu abgeschlossen wurde, um ihn vor den Konsequenzen einer Tätigkeit zum Schaden und damit 'gegen' seinen ehemaligen Arbeitgeber zu schützen", so Bäumker.

Chiemgau-Zeitung

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