Gemeinde setzt Sanierung der Stege fort

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Vorantreiben will die Gemeinde Chiemsee die Sanierung ihrer Steganlage, die sie am Festland in Gstadt unterhält. Zurzeit setzt sie neue Stahlrohre.

Fraueninsel - Die Gemeinde Chiemsee will die Sanierung ihrer beiden Stege fortsetzen, die sie am Festland in Gstadt besitzt. Das weitere Vorgehen legte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung fest.

Wenn die Insulaner mit ihren Motorbooten von der Fraueninsel das Festland ansteuern, legen sie an den beiden Stegen an. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Kommune neben jeden bestehenden, maroden Holzpfosten Stahlrohre setzen lassen. In einem nächsten Schritt werden sie jetzt mit Querträgern an die Holzstege angeschweißt. Einer der beiden Stege hat auf diese Art und Weise schon mehr Stabilität erhalten, im anderen Fall steht diese Arbeit noch an.

Das Gremium war mit dem weiteren Vorgehen einverstanden. Nächstes Ziel im Rahmen der Sanierung der Steganlage in Gstadt ist dann die Installierung einer Videoüberwachung, um Bootsdiebstählen, die sich in der Vergangenheit des Öfteren ergeben hatten, vorzubeugen.

Im Verfahren für die Aufstellung eines Bebaungsplanes für die Fraueninsel (wir berichteten) will die Gemeinde weiterkommen. Der Bürgermeister teilte mit, dass bis jetzt kein einziger Einspruch eines Insulaners gekommen sei.

Erst zwei Bewerbungen

Sehr wichtig sei, so Huber weiter, einen Planfertiger zu bekommen, der die besondere Situation auf der Fraueninsel berücksichtige. Erst zwei Bewerbungen von Architekten seien eingegangen. Laut dem Bürgermeister sollen Bewerbungen von weiteren Architekten abgewartet werden.

Das Gremium vertrat die Meinung, es solle auch eine Unterstützung durch den Regionalen Planungsverband Südostoberbayern erfolgen. Eine Vorauswahl bis zum Herbst 2011 solle auf jeden Fall stattfinden.

Weiter teilte der Bügermeister mit, dass es keine neuen Ergebnisse - weder von den Anwälten noch von den Gutachtern - bezüglich der Schadensbehebung im Rahmen der energetischen Sanierung des Gemeindehauses gebe.

Für zwei Schüler aus dem Gemeindegebiet bewilligte der Rat einen Zuschuss für die Musikschule Prien in Höhe von je 50 Euro. Florian Pertl (FW) regte an, aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Wochen für das Kriegerdenkmal unter den Linden eine Versicherung gegen Sturmschäden abzuschließen. Die Verwaltung soll nun Angebote einholen.

th/Chiemgau-Zeitung

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