Wie kann man die Kreuzung sicherer machen?

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St. Georgen - Die Kreuzung an der B304 hat sich in den vergangenen Wochen als Unfallschwerpunkt herausgestellt. Unsere User fordern, die Kreuzung sicherer zu machen. Die Vorschläge:

Innerhalb der letzten drei Wochen hat es an der Kreuzung der B304 dreimal schwer gekracht. Zuerst kam ein 74-jähriger BMW-Fahrer am 9. Dezember ums Leben, als dieser mit seinem BMW einen Lkw rammte. Nur elf Tage später, am 20. Dezember, passierte ein weiterer schwerer Crash, wo wiederum ein BMW mit einem Lastwagen zusammenstieß. Bei diesem Unfall wurde die Beifahrerin des BMW verletzt. Der dritte schwere Unfall geschah am vergangenen Montag, den 23. Dezember. Hierbei übersah eine Fahranfängerin einen vorfahrtsberechtigten VW Passat und stieß, trotz Vollbremsung, mit diesem zusammen. Bei dem Unfall wurden beide Autofahrer leicht verletzt.

Wie kann man die Kreuzung sicherer machen?

Auf unserer chiemgau24 Facebook-Seite haben wir nach dem letzten Unfall unsere User gefragt, wie man diese unfallträchtige Kreuzung sicherer machen könnte. Unsere User waren sich zwar bei der bevorzugten Maßnahme nicht einig, allerdings war schnell klar, dass an dieser Kreuzung etwas geschehen müsse. Die Vorschläge unserer Leser:

Ampel

Ein weiterer Lösungsvorschlag unserer User wäre die Aufstellung von Ampeln an der Kreuzung der B304. Diese Lösung ist sicherlich nicht beliebter als eine Geschwindigkeitsbegrenzung, müsste man die Ampel doch rund um die Uhr laufen lassen, um die Kreuzung durchgängig sicherer zu machen. Und wer möchte schon nachts an einer leeren Kreuzung vor einer laufenden Ampel warten? Laut Recherchen würde eine Ampel an einer solchen Kreuzung rund 80.000 Euro kosten. Außerdem belaufen sich die Unterhaltskosten jährlich auf etwas 6000 Euro (Strom, Wartungsarbeiten).

Kreisverkehr

Ein Kreisverkehr wäre mit rund 600.000 Euro Errichtungskosten sicherlich die teuerste Maßnahme, um die Kreuzung an der B304 sicherer zu machen. Doch ein Großteil unserer Leser würde diese Lösung bevorzugen, so auch Bruno D: " Man kann über einen Kreisverkehr sagen und denken was man will. Aber die Praxis hat bewiesen, dass in der Tat die sicherste Kreuzungshilfe ein Kreisverkehr ist." Die Vorteile sind klar: Jeder muss innerhalb des Kreisverkehrs langsamer fahren, die Vorfahrt ist klar geregelt, auch nachts könnte der Verkehr störungsfrei laufen und selbst wenn einmal im Kreisverkehr ein Unfall geschehe, wäre dieser aufgrund der verminderten Geschwindigkeit nicht so schwer. Gegen einen Kreisel spricht aber sicherlich das dort verlaufende Bahngleis.

Welche Lösung sich auch auf Dauer durchsetzten kann, bis zu einer Umsetzung hat hoffentlich unsere Leserin Birgit H. recht: "An dieser Kreuzung krachts immer dreimal.... hoffentlich bleibts für lange Zeit ruhig."

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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