Gestaltung stößt auf wenig Gegenliebe

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Die Auerbräu AG hat ihre Vorstellungen für den Lebensmittelmarkt, den sie am südlichen Ortsrand von Bernau plant, zu Papier gebracht. Mit der Gestaltung des Gebäudes konnte sich der Gemeinderat jedoch nicht anfreunden. Das Gremium wünscht sich Nachbesserungen.

Bernau - Nach vielen Diskussionen geht die Auerbräu AG in Rosenheim jetzt mit der Planung auf die Zielgerade: Sie erstellt einen Bauantrag für den Lebensmittelmarkt, den sie in Bernau an der Rottauer Straße errichten will.

Mit ihren Vorstellungen für die Gestaltung des Gebäudes erfüllt sie jedoch noch nicht die Erwartungen in Bernau . Den vorläufigen Bauantrag, den die Brauerei eingereicht hat, muss sie, so der Tenor im Gemeinderat , nachbessern: Die Gestaltung des Gebäudes stieß, wie Bürgermeister Klaus Daiber die Reaktionen im Gremium zusammenfasste, auf wenig Gegenliebe. Der Rathauschef erläuterte, dass die Brauerei einen "groben Entwurf" präsentiert habe. Änderungen seien noch möglich. Ein "offizieller Antrag" werde wohl bis zur Gemeinderatssitzung am 17. September kommen. Die Gemeinderäte, die den Plan kritisierten, zeigten sich enttäuscht, dass der Bau "nichts Besonderes" an dem herausragenden Standort am südlich Eingang von Bernau darstelle. "Das ist doch ein stink-normaler Supermarkt", sagte Ursula Zeitlmann (Bündnis 90/Die Grünen). Sie hoffe vielmehr auf ein "anspruchsvolles Gebäude". Renate Wendlinger (CSU) blies ins gleiche Horn und fragte: "Wo ist der bayerische Stil?"

Alternativen gewünscht

Daiber sagte, dass der Bauwerber den Markt mit viel Holz und Glas anlegen wolle. Philipp Bernhofer (Bernauer Liste) konnte sich jedoch trotzdem nicht mit dem Plan anfreunden. Im Gegenteil, er sprach von einem "0815-Supermarkt". Und auch er sagte, dass er sich an dieser "exponierten Stelle etwas Besonderes gewünscht" hätte. Christian Hügel (CSU) regte an, dass der Architekt noch "ein bis zwei" Alternativen ausarbeitet.

pü/Chiemgau-Zeitung

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