Rat gibt grünes Licht für Gewerbegebäude

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Rimsting - Der Gemeinderat hat dem Neubau eines Gewerbegebäudes mit Archiv, Garagen und Wohnung an der Nordstraße zugestimmt.

Das Gremium hatte bereits mehrfach mit Bauvoranfragen für dieses Gewerbegrundstück erörtert. Auf der Basis der vorausgegangenen Beschlüsse liege nun der Bauantrag vor, erläuterte Bürgermeister Josef Mayer. Geändert habe sich gegenüber der zuletzt vorgelegten Anfrage der Standort des Nebengebäudes mit Garage und Archiv, das jetzt nördlich zwischen Gewerbebau und Nordstraße situiert werde.

Das Gremium hatte grundsätzlich keine Einwände. Jedoch müsse ein Ausfahren aus der Garage ohne Berührung der Nordstraße möglich sein. Der Gemeinderat forderte deshalb eine Verschiebung der Baukörper um zwei Meter nach Süden.

Eingehalten werde das vom Gremium geforderte Verhältnis von Gewerbe zu Betriebsleiterwohnung von 60 zu 40 Prozent. Der Gewerbebau dürfe gegenüber den Festsetzungen des Bebauungsplanes ein Flachdach haben, erinnerte der Bürgermeister an einen früheren Beschluss. Der Bauantrag hätten alle Nachbarn zugestimmt.

Nicht einverstanden war das Gremium mit nur einem Besucherstellplatz. Im Hinblick auf die gewerbliche Nutzung erschien dies dem Gemeinderat viel zu wenig. Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderliche Zahl nach der Stellplatzrichtlinie zu ermitteln.

Aufgrund der Tatsache, dass nach einem früheren Schreiben der drei Antragsteller auch Seminare durchgeführt werden, behielt sich das Gremium die Nachforderung weiterer Stellplätze vor, wenn sich aus der Praxis ein weiterer Bedarf zeige. Ein Parken auf der Nordstraße sei im dortigen Kurvenbereich keinesfalls möglich, betonte der Gemeinderat.

Einstimmig befürwortete das Gremium den Bauantrag, der nun dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt wird.

Grünes Licht gab der Rat ferner einem Teilabbruch des bestehenden Wohnhauses an der Westernacherstraße 15 und der Wiedererrichtung eines Gebäudes mit Einliegerwohnung. Geplant ist, den alten Wohnhausteil des Maureranwesens an der Ostseite abzubrechen und dann einen höhengleichen Ersatzbau zu erstellen. Insgesamt werde dadurch die Ostfassade höher als jetzt, die Angleichung der Dachhöhe sah das Gremium aber ortsplanerisch als positiv an.

th/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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