Rittbitten für den Traunsteiner Georgiritt

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Der Erste Vorstand des St. Georgs-Vereins Traunstein, Albert Schmied, beim „Rittbitten“ in Erlstätt. Die Erlstätter „Rosserer“ nehmen auch heuer wieder am traditionsreichen Traunsteiner Georgiritt teil.

Grabenstätt - Mit einem großen Bus kam der St. Georgs-Verein Traunstein zum traditionellen "Rittbitten" in den Gasthof Fliegl nach Erlstätt.

Mit einem großen Bus kam der St. Georgs-Verein Traunstein zum traditionellen "Rittbitten" im Gasthof Fliegl in Erlstätt, um die Erlstätter „Rosserer“ um zahlreiche Teilnahme beim Traunsteiner Georgiritt am Ostermontag, 1. April zu bitten. In Erlstätt machen die Mitglieder des Vereins immer zuerst Station. Bis 23. März stehen dann noch zwölf weitere Rittbitten an. Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Georg Schützinger wandte sich der Erste Vorstand des St. Georgs-Vereins, Albert Schmied, an die „Rosserer“ aus Erlstätt und Umgebung: „Kommt´s und unterstützt´s uns wieder wie im letzten Jahr, damit wir diese bayerische Tradition erhalten können“. Was die Bekleidung der Teilnehmer anbelange, werde der vor 121 Jahren gegründete Verein weiterhin auf Qualität setzen, so Schmied. Nicht nur die Reiter, sondern auch jene Personen, die ein Ross zu Fuß begleiten, sollten passend gekleidet sein. Als "schönsten Festtag des Chiemgaus" bezeichnete der Sprecher der Erlstätter "Rosserer", Raimund Schützinger, den Traunsteiner Georgiritt mit alljährlich rund 400 geschmückten Pferden, Kutschen, dem zirka 60 Mann starken „Fußvolk“ aus Schwerttänzern und Landsknechten sowie Blaskapellen. Der Ritt beginnt traditionell am Stadtplatz und führt dann vor den Augen tausender Zuschauer zum Ettendorfer Kircherl. Schützinger rechnet wieder mit 30 bis 35 Rössern aus Erlstätt und hofft auf „schönes Wetter, einen unfallfreien Ritt und gutes Gelingen“. Im Vorjahr hatte die Frühlingssonne den Ostersonntagschnee gerade noch rechtzeitig wegtauen lassen. Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke zeigte sich fest davon überzeugt, dass sich die Erlstätter „Georgiritter“ wieder besonders zahlreich beteiligen werden. Leider gebe es dann keinen bayerischen Papst mehr, bedauerte er den angekündigten Rücktritt von Benedikt XVI. Musikalisch umrahmt wurde das Rittbitten wieder von der Musikkapelle Grabenstätt und erstmals vom Weinleiten- Dreigesang um Josephine Brunnhuber, Helmi Lutzenberger und Ingrid Lutzenberger.

Rittbitten in Erlstätt

Nach dem Auftakt in Erlstätt folgen noch zwölf weitere Rittbitten. Am Mittwoch, 20. Februar im Gasthof „zur Post“ in Bergen, am Freitag, 22. Februar im Gasthof „Altwirt“ in Aufham, am Samstag, 23. Februar im Gasthof „Neue Post“ in Siegsdorf, am Mittwoch, 27. Februar im Gasthof „zur Post“ in Neukirchen, am Freitag, 1. März im Gasthof „zum Gaßl“ in Inzell, am Samstag, 2. März im Gasthof „zur Post“ in Vachendorf, am Mittwoch, 6. März im Gasthof „Altwirt“ in Piding, am Samstag, 9. März im Gasthaus „St. Leonhard“ in St. Leonhard, am Mittwoch, 13. März im Gasthof „Auerwirt“ in Surberg, am Freitag, 15. März im Gasthof „Berghof“ in Chieming, am Samstag, 16. März im „Hotel zur Post“ in Ruhpolding und am Samstag, 23. März im Gasthof „zur Post“ in Kammer, jeweils um 20 Uhr. In Ettendorf gibt es am Sonntag, 17. März, um 9 Uhr eine Bittmesse. Der Georgiritt beginnt am Ostermontag, 1. April, um 10 Uhr am Stadtplatz und führt nach Ettendorf. Auftakt und Ende bildet der Schwerttanz um 9.30 Uhr beziehungsweise 14 Uhr am Stadtplatz, welcher den Sieg des Frühlings über den Winter symbolisiert. Der Ritt soll Glück und Segen für Ross und Reiter bringen. Eine Dankmesse ist dann am Sonntag, 7. April, um 19 Uhr in Ettendorf geplant.

mmü

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser