Bebauungsplan mit drei neuen Punkten

„Am Alpenblick“: Gemeinderat billigt modifizierten Planentwurf

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Hier auf dieser Wiese im Grabenstätter Ortsteil Bergen (nördlich von Erlstätt) soll ein Baugebiet mit vier Bauparzellen entstehen. Der modifizierte Entwurf des Bebauungsplans „Am Alpenblick“ wurde vom Gemeinderat einstimmig abgesegnet. Im laufenden Verfahren folgt nun die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung.

Bergen/Grabenstätt - Am südöstlichen Ortsrand des Grabenstätter Ortsteils Bergen, nördlich von Erlstätt, soll ein Baugebiet mit vier Bauparzellen entstehen. Im Rahmen des Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplans „Am Alpenblick“ billigte der Gemeinderat nun geschlossen den ergänzten Planentwurf vom 18. Mai.

Im Rahmen des Aufstellungsverfahrens hatten die Räte bereits am 5. März beschlossen, dass noch folgende vier Punkte in die Planung mit aufgenommen werden sollten: Erstens die Erweiterung der überbaubaren Flächen der Bauparzelle 3 in nördliche und östliche Richtung und die Einräumung einer flexibleren Firstausrichtung – Die überbaubaren Flächen wurden infolgedessen nun deutlich auf 15 mal 16 Meter vergrößert und im Planentwurf eine Drehung der Firstausrichtung um 45 Grad eingeräumt. 

Zweitens die Festsetzung von Mindestdachüberständen – Die Dachüberstände der Garagen und Carports sollen demnach nun mit Dachüberständen von traufseitig 0,60 Metern (einschließlich Dachrinne) und giebelseitig 0,40 Metern und die Dachüberstände der Wohngebäude mit Dachüberständen von traufseitig 0,90 Metern (einschließlich Dachrinne) und giebelseitig 0,80 Metern ausgeführt werden. 

Drittens die Festsetzung einer maximal zulässigen Satteldach-Dachneigung von 16 bis maximal 27 Grad und viertens sollte überprüft werden, ob man für die Bauparzellen 1 und 2 (Doppelhausgrundstücke) eine seitliche Wandhöhe von mindestens 6,25 Meter zulassen könnte. Für das geplante Doppelhaus würde die höhere seitliche Wandhöhe laut Entwurfsverfasser einen deutlichen Raumgewinn im Dachgeschoss ergeben. Dabei wäre bei der Ausführungsplanung darauf zu achten, dass das Dachgeschoss kein Vollgeschoss werden dürfe. 

Das Verfahren ist nun gemäß Paragraf 13b Baugesetzbuch (BbauG) mit der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung fortzuführen.

mmü

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