Hoher Sachschaden

Feldscheunen in Grabenstätt abgebrannt - Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Die Kripo geht bei den Bränden in Grabenstätt von Brandstiftung aus.
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Die Kripo geht bei den Bränden in Grabenstätt von Brandstiftung aus.

Grabenstätt - Gleich zwei Feldscheunen brannten in den frühen Morgenstunden des Sonntag, 13. September 2020, im Gemeindebereich von Grabenstätt nieder. Verletzt wurde niemand, der entstandene Sachschaden ist aber erheblich. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die Ermittlungen in beiden Fällen und geht von Brandstiftungsdelikten aus. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. 

Update, 13.55 Uhr - Bericht des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein


Zwei Stadel - einer an der Dorotheenstraße, der zweite in der Nähe von Obereggerhausen - gingen am frühen Sonntagmorgen in Flammen auf. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr wurden beide Feldstadel völlig zerstört und brannten nieder. Die Polizei geht in beiden Fällen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Der entstandene Sachschaden wird von der Feuerwehr auf gesamt rund 60.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Der erste Brandalarm schreckte die Aktiven der Feuerwehr Grabenstätt um 3.56 Uhr morgens aus den Betten. Ein Mitteiler meldete zuvor über Notruf bei der Integrierten Leitstelle Traunstein, dass eine freistehende Scheune südlich der Dorotheenstraße in Flammen stehe. Als die Floriansjünger wenig später an der Brandstelle eintrafen, gab es nichts mehr zu retten. Der Stadel, in dem Altheu und landwirtschaftliche Maschinen gelagert waren, wurde vom Feuer zerstört und stürzte ein. Die Feuerwehr-Einsatzleitung schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 30.000 Euro. 


Während die Feuerwehr Grabenstätt noch mit Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten in der Dorotheenstraße beschäftigt war, ging gegen 6 Uhr der nächste Brandalarm ein, mit der Meldung, dass in der Nähe von Obereggerhausen am Waldrand ein Stadel brenne. Die Mannschaft der Feuerwehr Grabenstätt machte sich sofort auf den Weg zu der zweiten, rund zwei Kilometer entfernten Brandstelle und forderte zur Unterstützung die Feuerwehr Erlstätt an. Auch hier konnten die Floriansjünger nicht mehr verhindern, dass der Stadel ein Raub der Flammen wurde. Darin gelagert waren ebenfalls Heuvorräte und landwirtschaftliche Gerätschaften. Durch die Nähe zum angrenzenden Wald konzentrierten sich die Löschtrupps darauf, die Bäume vor einem Übergreifen des Feuers abzuschirmen. 

Um die Einsatzbereitschaft für einen eventuell weiteren Alarm zu gewährleisten ordneten die Einsatzleitung der Feuerwehr Grabenstätt und Kreisbrandinspektor Georg König die Alarmierung der Feuerwehr Übersee an. Die Mannschaft eines Tanklöschfahrzeuges rückte zur Sicherheitsabstellung nach Grabenstätt an, konnten später aber unverrichteter Dinge wieder abrücken. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Grabenstätt, Erlstätt und Übersee im Einsatz.     

Die Ermittler des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kripo Traunstein übernahmen in beiden Fällen die Untersuchungen zur Brandursache. Die Kripo geht in beiden Fällen von Brandstiftungsdelikten aus. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer (0861) 98730 zu melden.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Erstmeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd: Brandstiftung in Grabenstätt

Um 03.56 Uhr bekam die Polizeieinsatzzentrale am Sonntagmorgen von der Integrierten Leitstelle (ILS) die Mitteilung über einen Brand in der Dorotheenstraße in Grabenstätt. Dort stand in einer Wiese eine Feldscheune lichterloh in Brand. Die eingesetzten Helfer der Feuerwehr konnten die Scheune nicht mehr retten, sie stürzte ein. In dem offenen Stadel waren landwirtschaftliche Gerätschaften und Heuballen gelagert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. 

Rund zwei Stunden später, gegen 05.50 Uhr, musste die Feuerwehr erneut ausrücken. Wieder stand eine Feldscheune in Vollbrand, diesmal auf einem Feld im nur gut zwei Kilometer entfernten Grabenstätter Ortsteil Obereggerhausen. Der Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Waldstück zu verhindern, die Scheune selbst wurde ein Raub der Flammen. Auch in dieser Scheune befanden sich landwirtschaftliches Gerät und Heuballen und es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro. 

Ermittler des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Kripo Traunstein übernahmen die Untersuchungen in beiden Fällen. Sie gehen von Brandstiftungsdelikten aus und bitten deshalb auch um Hinweise aus der Bevölkerung. 

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit den Bränden in Verbindung stehen könnten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer (0861) 98730 zu melden. 

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

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