Wasserversorgung

Entscheidung zur Wasserversorgung naht

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Grabenstätt - Seit vergangenem Jahr wird der Ortsteil Marwang und Umgebung mit Wasser des Wasserbeschaffungsverbandes Grabenstätt versorgt. Bis März soll eine Entscheidung fallen.

Auf die Frage von Gemeinderat Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe), wie es in Zukunft mit der Marwanger Wasserversorgung weitergehe, betonte Bürgermeister Georg Schützinger in der jüngsten Gemeinderatsitzung, dass das letzte Messintervall noch abzuwarten sei. Bis März werde es sich aber entscheiden, wie man in dieser Angelegenheit weiter verfahren werde.

Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom Januar letzten Jahres wird das Gebiet der Wasserversorgung Marwang seit Februar 2014 mit Wasser des Wasserbeschaffungsverbandes Grabenstätt versorgt. Einige Marwanger Bürger hatten ihre gesundheitlichen Probleme auf das angeblich korrosive Trinkwasser aus dem Brunnen Eggerhauser Holz zurückgeführt. Auch wenn diese Bedenken unter anderem vonseiten des Gesundheitsamtes Traunstein zerstreut wurden, zog die Gemeinde damals die Reißleine und richtete einen Notverbund ein. Seitdem beziehen auch die Bürger in Hirschau, Hagenau, Marwang, Obereggerhausen sowie Ober- und Unterhochstätt ihr Wasser aus der Steinweiherquelle. Der Wasserpreis hatte sich dadurch aber von 60 Cent auf 1,20 Euro pro Kubikmeter verdoppelt.

Die Untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt habe sich noch nicht gemeldet und werde dies auch nicht tun, auch weil das alte Erlstätter Schulhaus „gar nicht unter Denkmalschutz“ stehe, beantwortete Schützinger eine Frage von Gemeinderätin Anita Kohlbeck (SPD), die sich damit aber nicht abfinden wollte: „Wetten wir doch“.

„Vielen Dank an alle, die gespendet haben und an den vielen Veranstaltungen im Advent mitgewirkt haben“, bedankte sich Gemeinderat Rudi Aigner (CSU) bei allen Spendern, Sängern, Musikanten und Helfern, die ihren Beitrag zum Gelingen der vielen vorweihnachtlichen Veranstaltungen zugunsten sozialer Zwecke in der Gemeinde geleistet haben. Ein Sonderlob verteilte er auch an die fleißigen Sternsinger, die wieder Rekordergebnisse für die Partnerschaftliche Brasileinhilfe erzielt hatten.

Aus nichtöffentlicher Sitzung bekanntgegeben wurde die Auftragsvergabe für die Verbau- und Sanierungsarbeiten zur Beseitigung der Hochwasserschäden am Grabenstätter Mühlbach, im Bereich der oberen Entermühlstraße, an die Siegsdorfer Firma Heinz Kecht zum Bruttoangebotspreis von rund 57.207 Euro.

mmü

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Grabenstätt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser