Ein halbes Leben Rathauschef

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Auch mit 60 Lebensjahren und 31 Amtsjahren ist Grabenstätts Bürgermeister Georg Schützinger (links) noch voller Tatendrang und Energie. Im Namen des Gemeinderats überreichten ihm zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer (rechts) und dritter Bürgermeister Maximilian Wimmer (Mitte) auf der großen Geburtstagsfeier eine Glückwunschurkunde und ein Präsent, für welches der viel beschäftigte Jubilar "mal einen Abend lang" Zeit finden müsse.

Grabenstätt - Groß nachgefeiert wurde unlängst der 60. Geburtstag von Bürgermeister Georg Schützinger. Über 250 geladene Gäste waren in den Grabenstätter Hof gekommen.

Groß nachgefeiert wurde unlängst der 60. Geburtstag von Bürgermeister Georg Schützinger. Unter den über 250 geladenen Gästen im voll besetzten Saal des Gasthofs „Grabenstätter Hof“ befanden sich auch Landrat Siegfried Walch, Altlandrat Hermann Steinmaßl, MdB Dr. Peter Ramsauer und der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück.

Beinahe geschlossen begrüßen konnte der Jubilar seine Kreistags-Fraktionskollegen unter der Leitung von Karl Schleid sowie dessen Vorgänger Karl Kaditzky. Die Geistlichkeit war mit Pater Augustin und dessen Vorgängern Pfarrer Josef Kreuzpointner und Pfarrer Johann Nepomuk Huber vertreten. Ganz besonders freute sich der mit 31 Amtsjahren mit Abstand dienstälteste Rathauschef des Landkreises auch über das Kommen der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, des Kindergartens, des Bauhofs, der Schule und aller Vertreter der Ortsvereine. Auch eine Delegation aus der Pfälzer Partnergemeinde Meckenheim hatte die lange Anreise gerne auf sich genommen.

„Ich werde heute keinen Rechenschaftsbericht halten, denn dafür würde die Zeit nicht ausreichen“, würdigte Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer das politische Lebenswerk Schützingers, der wie ein mächtiger Baum fest verwurzelt in „seiner“ Gemeinde stehe und schon so manchem Sturm getrotzt habe. Schützinger habe stets den nötigen Weitblick und da tue es auch keinen Abbruch, wenn die Blätter schon etwas grau eingefärbt seien, schob Muggenhamer schmunzelnd hinterher. Der Gratulation schloss sich auch Landrat Siegfried Walch an und stellte sogleich fest, dass er selbst gerade mal das Licht der Welt erblickt habe, als Schützinger in Grabenstätt 1984 zum Ersten Bürgermeister gewählt worden sei.

„Mir ist es so aber lieber“, stellte der Landrat schelmisch fest und erntete dafür lautes Gelächter. Von Schützingers jahrzehntelanger Erfahrung könne er nur profitieren, so der 31-jährige Walch. Karl Schleid, Fraktionsvorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion und Trostberger Bürgermeister gab zu bedenken, dass Bürgermeister „oft nur eine sehr kurze Halbwertszeit besitzen“. Diese Regel sei in Grabenstätt ganz offenkundig außer Kraft gesetzt worden und wohl auch der Grund, warum Verwaltungsmitarbeiter von seiner Stadt Trostberg schon nach Grabenstätt gewechselt seien, scherzte Schleid.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle Grabenstätt. Ihre Gesangskünste bewiesen unter anderem auch der Männerchor Grabenstätt, die Vertreter der Erlstätter Ortsvereine und „The Voice of Zeiering“, Ex-Gemeinderat Joseph Pfeilstetter. Viele der Gäste waren der Anregung Schützingers gefolgt, anstelle eines Geschenks eine Spende an den Freundes- und Förderverein Kreisaltenheim Grabenstätt zu geben. Auf diese Weise kam eine stolze Spendensumme von rund 5000 Euro zusammen.

mmü

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