Überraschungen inklusive

Grabenstätts Bürgermeister nimmt mit außergewöhnlicher Tour Abschied vom Amt

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Grabenstätt - Bürgermeister-Urgstein Georg Schützinger wurde von den Vereinen und Bürgern mit einer ganz besonderen Schnitzeljagd durch die Gemeinde Grabenstätt verabschiedet.

Eine außergewöhnliche Abschiedstour schenkten die Grabenstätter und Erlstätter Vereine und Bürger ihrem scheidenden Bürgermeister und frisch gebackenen Ehrenbürger Georg Schützinger wenige Stunden vor dem Ende seiner 36-jährigen Amtszeit. Der bei der Organisation federführende Verkehrsverein Grabenstätt schickte ihn – etwas Besseres hätte man sich in diesen komplizierten Corona-Zeiten mit den geltenden Ausgangsbeschränkungen gar nicht einfallen lassen können – auf eine unterhaltsame und spannende Schnitzeljagd durch das Gemeindegebiet


Bürger und Vereine verabschieden sich von Bürgermeister Georg Schützinger

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An zehn Stationen warteten viele Überraschungen, davon auch einige feucht-fröhliche. Die zu lösenden, teilweise durchaus anspruchsvollen Rätsel und Aufgaben zu „seiner“ Gemeinde fielen ihm trotzdem nicht schwer, denn diese kennt er natürlich wie seine Westentasche. Dass der strenge Zeitplan ins Wanken geriet, verwunderte nicht, denn der Noch-Rathauschef genoss seine Ehrenrunde in vollen Zügen. 


Losgegangen war es an der Schlossökonomie, wo Familie Schützinger von Bärbel Schuster und Margit Forster vom Verkehrsverein und der Leiterin der Tourist-Info Marion Wagner unter Einhaltung der strengen Abstands- und Hygieneregeln mit folgenden warmen Worten empfangen wurde: „Wir haben es nicht ertragen, dass Du so ganz ohne Fest und Feierlichkeiten Deinen letzten Dienst-Tag begehst. Deshalb haben wir Dich heute hierher gelockt (…). Du hast es Dir verdient, auch ein Dankeschön zu erhalten. Wir haben Dich sehr als Bürgermeister geschätzt. Sehr viel Positives hast Du für Grabenstätt bewirkt, für den Ort und den Tourismus. Deshalb lassen wir Dich nicht einfach davonschleichen“. „Es ist heute für mich natürlich ein emotionaler Tag, das könnt ihr euch vorstellen, 36 Jahre sind nicht so schnell vorbei“, erwiderte das dienstälteste Gemeindeoberhaupt der Region 18 beim Auspacken eines alten Reisekoffers und wischte sich dabei Tränen aus dem Gesicht. 

Kurz darauf öffnete auch der Himmel seine Schleusen, doch die „Tour de Gemeinde“ konnte zum Glück im Auto absolviert werden und schon nach der zweiten Station in Erlstätt, wo die dortige Frauengemeinschaft und Feuerwehr ihm einen herzlichen und hochprozentigen Empfang samt Blaulicht und Martinshorn boten, hörte es auf wie aus Kübeln zu schütten. Zuvor war Schützinger schon von der Feuerwehr Grabenstätt mit ausreichend „Löschwasser“ versorgt worden. 

Auf dem Weg von Grabenstätt über Erlstätt, Innerlohen, Oberhochstätt, Hirschau, Stefanutti-Hof (3. Station), Marktplatz, Wassertretbecken (4. Station), Pension Langerspacher (5. Station), Pension Hummel in Winkl (6. Station), Kleehamer Hof am Osterbuchberg (7. Station), Anwesen Beim Bicher in Fernbichl (8. Station) und den Ortsteilen Gutharting, Höring und Zeiering bekam Beifahrer Schützinger immer wieder Transparente, Plakate und Schilder zu sehen auf denen sich die Vereine, Einrichtungen und Bürger von ihm mit sehr persönlichen Dankesworten und viel Lob

kontaktlos verabschiedeten

. Bevor es wieder nach Hause ging, machten die Schützingers am Bankerl mit Marterl vor ihrem Wohnort Eckering (9. Station) Halt. Mit der Kamera wurde stets alles dokumentiert und die Lösungen der Quizfragen und Aufgaben per Smartphone an die Whats-App-Gruppe „Verkehrsverein“ geschickt – zum Abschluss ein nettes Familienfoto auf der Bank „Verkehrsverein“. 

mmü

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