Info-Veranstaltung verlangt

Gemeinderätin fordert endlich Antworten zum Erlstätter Schulhaus

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Wie geht es weiter mit dem Gebäude aus dem Jahr 2013?

Grabenstätt - Einen Antrag zur Geschäftsordnung stellte Anita Kohlbeck (SPD) in der jüngsten Gemeinderatssitzung, „da die Bürger und Vereine endlich wissen wollen, wie es mit dem alten Erlstätter Schulhaus weitergeht."

Die Gemeinderätin forderte eine öffentliche Info-Veranstaltung noch in diesem Jahr. 

Die Sanierung und künftige Nutzung des unter Denkmalschutz stehenden früheren Schulgebäudes aus dem Jahre 1913 (der neuere Anbau wird weggerissen) beschäftigt die Dorfgemeinschaft und Gemeinde bereits seit geraumer Zeit. 

"Wir bemühen uns, dass es weitergeht", versprach Bürgermeister Georg Schützinger und verwies auf das noch diese Woche anstehende Gespräch mit dem federführenden Architekten Wolfgang Lechner, der in einem engen Austausch mit den vor der Sommerpause beauftragten einzelnen Fachplanern steht. Es seien bereits erste Voruntersuchungen (Statik/Brandschutz) durchgeführt worden und auf der Basis der erhaltenen Ergebnisse und gewonnenen Erkenntnisse könne man nun im Arbeitskreis weiterdiskutieren, so der gemeindliche Geschäftsleiter Peter Lex. 

"Eine öffentliche Info-Veranstaltung macht aber erst dann Sinn, wenn wir klar sagen können, welche Anforderungen sich aus den Untersuchungen ergeben und in welche Richtung die weitere Planung gehen kann", ließen Lex und Schützinger unisono verlauten. 

Einig waren sich die Räte, dass es nun mit einem klaren Zeitplan weitergehen müsse. "Es ist unser Recht bei Herrn Lechner mal nachzufragen und sanften Druck auszuüben", so Christian Fellner (Bürgergruppe). Gerhard Wirnshofer (ebenfalls Bürgergruppe) appellierte, dass die Ergebnisse nun schnellstmöglich im Arbeitskreis diskutiert werden müssten, da dieser das Sprachrohr nach außen sei und die Bürgerschaft mit ihren Ideen und Wünschen einbinde. Man werde dazu bald einladen, versicherte der Vorsitzende. 

2. Bürgermeister Robert Muggenhamer gab zu bedenken, dass die letzte Arbeitskreissitzung bereits fast ein halbes Jahr zurückliege und die Intervalle kürzer werden sollten. 

Kohlbecks Antrag zur Geschäftsordnung wurde aber einstimmig abgelehnt. 

mmü

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