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Aus dem Gemeinderat Grabenstätt

Neue Baugebiete, Altes Schulhaus und Ampelanlage heftig diskutiert

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Der seit Jahren angedachte Rad- und Fußweglückenschluss an der Kreisstraße TS 3 zwischen Tettenmoos und Erlstätt bleibt solange ein Wunschtraum bis die stockenden Grundstücksverhandlungen des Landkreises Traunstein erfolgreich abgeschlossen werden. (Links der Weiler Tettenmoos, im Hintergrund das westliche Erlstätt).

Grabenstätt - Zum Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung gab es noch eine lebhafte Diskussion. Auch das geplante Baugebiet mit vier Bauparzellen im Ortsteil Bergen, nördlich von Erlstätt gelegen, wurde noch einmal angesprochen.

Die dort entstehenden Stellplätze kann jeder Bauherr so gestalten wie er will“, beantworte Bürgermeister Georg Schützinger eine Frage von Anita Kohlbeck (SPD), die einheitliche Rasengittersteine ins Spiel gebracht hatte. „Das Wasser darf nicht ungeordnet ausfließen und von den Grundstücken auf die Straße rinnen“, meinte der gemeindliche Bauamtsleiter Walter Geutner, als man auf die Hanglage im neuen Baugebiet und auf die bei Starkregen unter Umständen nicht unproblematische Regenwasserableitung zu sprechen kam. Die Bauherren stünden auch selbst in der Verantwortung, wenn es um die Versickerung der eigenen Oberflächen- und Dachwässer gehe.

Diskussion ums alte Schulhaus

Auf Kohlbecks Frage, wann es endlich die öffentliche Info-Veranstaltung zur Umgestaltung und künftigen Nutzung des alten Erlstätter Schulhauses geben werde, meinte Schützinger, dass man erst einen Termin festlegen werde, wenn es auch was Neues zu berichten gebe beziehungsweise wenn seitens der Regierung von Oberbayern sowie des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege die beabsichtigten substanziellen Eingriffe abgesegnet wurden. 

Mit Blick auf den öffentlichen Bürgerstammtisch der CSU Grabenstätt, der unlängst mit dem Rathauschef das neue Baugebiet an der Erlstätter Straße (18 Bauparzellen, davon 14 im Gemeindeeigentum) in Grabenstätt besucht hatte, wollte Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe) wissen, warum man dort nicht eine allgemeine Info-Veranstaltung für interessierte Bürger durchführt habe. 

„Es war eine öffentliche Veranstaltung. Ich hätte es auch für die Bürgergruppe, die Freien Wähler oder die SPD gemacht, wenn sie wie die CSU angefragt hätten“, so Schützinger. „Wir gehen davon aus, dass wir die Grundstücke heuer noch vergeben“, beantworte er eine Frage von Dritten Bürgermeister Maximilian Wimmer (CSU).

Jugendförderung und Ampelanlage

Die Teerungen am Geh- und Radweg an der Innerlohener Straße in Erlstätt seien „an den Rändern unsachgemäß gemacht worden“, beschwerte sich Wirnshofer. „Wir werden die zuständige Firma auffordern, dass sie das wieder so herrichten wie es war“, versicherte Schützinger. 

Auf die Frage von Wirnshofer, ob es was Neues zur geplanten Ampelanlage an der Kreisstraße TS3 beim Gasthof Fliegl in Erlstätt gebe, meinte Schützinger: „Das Bauamt habe bereits entsprechende Planungsangebote eingeholt. Wer das schlüssigere Konzept hat, kriegt den Zuschlag“. 

Auswärtige Kinder, die in den Ortsvereinen betreut werden, fallen bisher nicht unter die gemeindliche Jugendförderung, nach der sich auch die Jugendförderung des Landkreises richtet. Dies könnte sich aber schon bald ändern. „Am 1. Juli liegen uns die Zahlen aus der Erhebung vor. Dann werden wir entscheiden, wie wir das zukünftig machen“, so Schützinger. Neben Wirnshofer appellierte auch Schützenvereinschef Alois Binder (CSU), sich diesem wichtigen Thema zeitnah anzunehmen.

„Momentan geht definitiv nichts" Schützinger zu Geh- und Radweg

Nichts Neues gab es zum seit Jahren angedachten Geh- und Radweglückenschluss an der Kreisstraße TS3 zwischen Tettenmoos und Erlstätt und den dafür notwendigen Grundstückserwerb zu berichten. „Momentan geht definitiv nichts, es gab in den letzten drei Monaten auch keine Verhandlungen seitens des Landkreises“, beantwortet Schützinger eine Frage von Rudi Aigner (CSU). 

Dass man an den Rändern der Tüttenseestraße Rasengittersteine verlegt habe, sehe er kritisch, da diese faktische Straßenverbreiterung zu schnellerem Fahren verleite und Radfahrer und Fußgänger dadurch gefährdet würden, meinte Maximilian Wimmer. Aufgrund der Kreisstraßensperrung bei Mühlen (Gemeinde Vachendorf) gebe es dort aktuell durch den Ausweichverkehr auch ein deutlich stärkeres Verkehrsaufkommen als gewöhnlich, so Christl Stefanutti (CSU).

mmü

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