Bauernmarkt war ein Besuchermagnet

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Grabenstätt - Rekordverdächtig viele Besucher kamen zum Bauernmarkt zur Irisblüte. Die Gemeinde und das Ökomodell Achental veranstaltete diesen am Marktplatz zum fünften Mal.

„Nur wenn unsere Fieranten viel verkaufen, sind sie zufrieden und kommen wieder“, appellierte Bürgermeister Georg Schützinger eingangs an die Gäste, die den Sonnenschein nach dem tagelangen Regenwetter sichtlich zu genießen schienen. Zum Schlendern und Verweilen lud auch das breite Angebot ein, dass von heimischen Schmankerln über Gemüsepflänzchen und Obst bis zu Handarbeiten reichte. Voll auf ihre Kosten kamen die Gartenfreunde an den Ständen der Gärtnerei Schneck und der Biolandgärtnerei Großornach. Nicht nur die Weine der Winzer-Familie Handrich aus der Pfälzer Partnergemeinde Meckenheim standen hoch im Kurs, sondern auch deren Spargel, Kartoffeln, Kirschen und Erdbeeren.

Wem nach etwas Deftigerem war, den zog es zu den schmackhaften Fleisch- und Wurstwaren. Auch die Käsefreunde kamen nicht zu kurz. Was fürs Auge waren hingegen die formen- und farbenreichen Keramikwaren aus Winkl. Große Menschentrauben bildeten sich beim Stand des Gartenbauvereins, wo Zirben-Geruchs-Kissen und Holzherzen-Schilder angeboten wurden. Beim Holzstücke-Schätzen musste sogar gesägt werden. Für strahlende Kindergesichter sorgten am Marktplatz zwei Zwerghühner. Nebenan vergnügten sich die jüngsten Besucher beim Bemalen von Tontöpfen, die anschließend mit Erde befüllt und mit Kräutersamen bestückt wurden. Großer Resonanz erfreuten sich die Wanderungen zur Irisblüte im Grabenstätter Moos mit Märchenerzählerin Irmelind Klüglein.

Besuchermagnet Grabenstätter Bauernmarkt

Fester Bestandteil des Bauernmarktes ist seit Jahren das Seifenparadies von Anneliese Kuhn. Gefragt waren auch die Chiemgauer Freilandeier und Nudeln der Familie Hennes, die Marwanger Quellwasserforellen von Hans Biller, der Bienenhonig von Johann Lohwieser und die Schnäpse, Brände und Liköre sowie Säfte von Walburga Berger. Der noch junge Freundes- und Förderverein Kreisaltenheim Grabenstätt hatte Backmischungen im Glas sowie Leberwurst-Schmankerl im Angebot. Das Marienstift Marwang verkaufte Handarbeiten und Kerzen. Auch liebevoll Gesticktes und Gestricktes lockte. Dass Kaffee und Kuchen nicht ausgingen, dafür sorgten die Ortsbäuerinnen um Christl Stefanutti und Resi Schmid.

Da der Musikverein die Bauernmärkte immer tatkräftig unterstütze, überreichten sie dem Ersten Vorstand Alois Wiesholler einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro. Musikalisch umrahmt wurde der Markt von Christina Hübner (Harfe) und ihrer Schwester Anna (Ziach) sowie den Flötenkindern von Annemarie Wiesholler. Wer Wanderungen in und um Grabenstätt und Erlstätt unternehmen möchte, dem ist die frisch erschienene gleichnamige Broschüre zu empfehlen, die beim Bauernmarkt erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde und in der Tourist-Info erhältlich ist. Die Idee dazu hatten Kurt Luft und Josef König von der örtlichen Agendagruppe. Ihnen ist es zu verdanken, dass es im Gemeindegebiet mittlerweile rund 120 Kilometer beschilderte Wanderwege gibt. Es folgen heuer noch der Bauernmarkt zu Maria Himmelfahrt am 16. August und der Bauernmarkt zu Erntedank am 27. September.

mmü

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