Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Infotag der Feuerwehr Erlstätt

Gelungener Tag für Jung und Alt - Floriansjünger zeigen Grabenstättern, wie sie arbeiten

Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.
+
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.

Sehr gut angenommen wurde der Feuerwehr-Infotag für Jugendliche und Quereinsteiger der heuer 150 Jahre alt werdenden Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt.

Grabenstätt - Auch der Kreisfeuerwehrverband Traunstein machte im Rahmen seiner „Roadtour“ am Feuerwehrhaus in Erlstätt Station und hatte viele Überraschungen mit dabei – darunter ein Glücksrad mit Sofortgewinnen und Werbegeschenke (Giveaways). „Wir haben uns richtig ins Zeug geschmissen und ein gutes Programm zusammengestellt“, betonte der 1. Kommandant der Erlstätter Feuerwehr Michael Wimmer bei der Begrüßung. Gemeinsam mit dem 1. Vorsitzenden Josef Hölzle und Jugendwart Andreas Hölzle freute er sich auch über die mindestens fünf Jugendlichen, die sich wohl schon bald der Jugendgruppe anschließen werden. Ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr kann man Feuerwehranwärter werden. 

Besonders große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein brennendes Holzhäuschen wie bei einem echten Einsatz fachmännisch gelöscht wurde. Bei der Alarmierung leisteten die anwesenden Kinder des benachbarten Gemeindekindergartens, in dem die Feuerwehr unlängst zu Gast war, Unterstützung.

„Wir müssen 112 anrufen“, rief ein Kind. Kaum war der Notruf bei der Integrierten Leistelle (ILS) in Traunstein abgesetzt worden, heulte bereits die Sirene und die Piepser der Floriansjünger schlugen Alarm. Wenig später traf die Mannschaft mit dem Einsatzfahrzeug samt Blaulicht und Martinshorn ein. Beim nachgestellten THL-Einsatz (Technische Hilfeleistung), bei dem es eine verunfallte Person aus einem Autowrack zu bergen galt, lief ebenfalls alles nach Plan. Auch Kreisbrandinspektor Georg König, der schon bei vielen Feuerwehr-Leistungsprüfungen in Erlstätt selten etwas auszusetzen hatte, war davon sehr angetan. Sehr lehrreich war die Fettbrandsimulation. Ein Fettbrand dürfe nie mit Wasser gelöscht werden, weil dies eine große Stichflamme hervorrufen könne, hieß es.  

Infotag der Feuerwehr Erlstätt

Die jüngsten Gäste des Feuerwehr-Infotages für Jugendliche und Quereinsteiger der Erlstätter Feuerwehr vergnügten sich am „Kinder-Spritzenhäuschen“
Die jüngsten Gäste des Feuerwehr-Infotages für Jugendliche und Quereinsteiger der Erlstätter Feuerwehr vergnügten sich am „Kinder-Spritzenhäuschen“ © mmü
Die jüngsten Gäste des Feuerwehr-Infotages für Jugendliche und Quereinsteiger der Erlstätter Feuerwehr vergnügten sich am „Kinder-Spritzenhäuschen“
Die jüngsten Gäste des Feuerwehr-Infotages für Jugendliche und Quereinsteiger der Erlstätter Feuerwehr vergnügten sich am „Kinder-Spritzenhäuschen“ © mmü
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.  © mmü
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.  © mmü
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.  © mmü
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.  © mmü
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.
Große Augen gab es bei der „Realbrand-Übung“, im Rahmen derer ein kleines Holzhäuschen zunächst in Brand gesetzt und dann von einer Gruppe der aktiven Mannschaft der Feuerwehr Erlstätt – wie bei einem echten Löscheinsatz – fachmännisch gelöscht wurde.  © mmü
Fünf potentielle Feuerwehranwärter hatten sich beim Infotag der Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt eingefunden. Ihre Feuerwehr-T-Shirts passten ihnen schon einmal sehr gut. Mit ihnen freuten sich der 1. Kommandant Michael Wimmer (von rechts), der 1. Vereinsvorsitzende Josef Hölzle und der Jugendwart Andreas Hölzle bei der Begrüßung.
Fünf potentielle Feuerwehranwärter hatten sich beim Infotag der Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt eingefunden. Ihre Feuerwehr-T-Shirts passten ihnen schon einmal sehr gut. Mit ihnen freuten sich der 1. Kommandant Michael Wimmer (von rechts), der 1. Vereinsvorsitzende Josef Hölzle und der Jugendwart Andreas Hölzle bei der Begrüßung.  © mmü

Die jüngsten Besucher konnten sich an der Spritzenwand (Kinder-Spritzenhaus) austoben. Mit dem Ehrenvorsitzenden Herbert Klauser besichtigten einige Gäste das vor genau 20 Jahren bezogene Feuerwehrhaus. „Wir haben derzeit 63 Aktive, also eine Dreifach-Besetzung“, erzählte Klauser und zeigte unter anderem die leergeräumte Fahrzeughalle, die Umkleide, den Sani-Raum, die Atemschutzwerkstatt, den Geräteraum, den Schlauchturm sowie den Lager- und Technikraum im Keller. Im Obergeschoss befinden sich der Funkraum, der Aufenthaltsraum und der Schulungsraum.

In letzterem war aufgrund des drohenden Hochwassers die „Führungsstelle Chiemsee“ eingerichtet worden. 2. Kommandant Stefan Nitzinger stellte dort beim Infotag die Erlstätter Feuerwehr vor und sprach davon, dass der „abwehrende Brandschutz“ (Löschen) aufgrund des immer besser werdenden „vorbeugenden Brandschutzes“ (Feuermelder etc.) nur noch etwa zehn Prozent der Einsätze ausmache. „Rund 90 Prozent der Einsätze sind Technische Hilfeleistungen“, so Nitzinger.

Die Erlstätter Wehr sei für ein zehn Quadratkilometer großes Einsatzgebiet zuständig und werde bei größeren Einsätzen von den Nachbarfeuerwehren unterstützt. Zum Fuhrpark gehören das Mehrzweckfahrzeug, Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug (HLF 20), Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz LF 20 KaTs und der Mannschafstransportwagen (MTW). Mit einigen von ihnen konnten die Gäste, darunter viele begeisterte Kinder, Rundfahrten machen.

Kommandant Michael Wimmer und Vereinsvorsitzender Josef Hölzle zogen ein rundum positives Resümee und dankten allen, die mitgeholfen hatten, den Info-Tag unter den erschwerten Corona-Bedingungen auf die Beine zu stellen. Eigentlich hätte von 2. bis 6. Juni dieses Jahres das 150. Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt mit einer Festwoche gefeiert werden sollen, doch die Corona-Pandemie zwang die Verantwortlichen schon im September zur Absage. Nun wird 2026 das 155-jährige Bestehen groß gefeiert. 

mmü

Kommentare