150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Grabenstätt: Viertägige Festwoche

Stimmungsvoller Tag der Vereine und Betriebe mit Bieranstich zum Auftakt

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Nach dem obligatorischen „Ozapfn“ wurde angestoßen: Der Dirigent der Musikkapelle Grabenstätt Christian Bergmann (von links), Braumeisterin Stephanie Frauendörfer von der Traunsteiner Privatbrauerei Schnitzlbaumer, Bürgermeister und Schirmherr Georg Schützinger, der Festleiter und 1. Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Grabenstätt Reinhard Meisinger und der Geschäftsführer der Privatbrauerei Schnitzlbaumer Philipp Frauendörfer strahlten nach dem Bieranstich mit den Besuchern um die Wette.

Grabenstätt - Nach dem Bieranstich am Donnerstag (8. August) und dem Wein- und Weißbierfest am Freitag (9. August) gibt es am Samstag (10. August) im Festzelt am Eichbergfeld einen bunten Kabarettabend mit der "Altneihauser Feierwehrkapell’n". Höhepunkt ist dann der abschließende Festsonntag.

Die Freiwillige Feuerwehr Grabenstätt feiert derzeit im Festzelt am Eichbergfeld ihr 150. Gründungsjubiläum. Der vielversprechende Auftakt gelang mit dem Tag der Vereine und Betriebe inklusive obligatorischem Bieranstich. „Es hat alles super hingehauen, so kann es die nächsten drei Tage weitergehen“, meinte Festleiter und 1. Vorsitzender Reinhard Meisinger. Bürgermeister und Schirmherr Georg Schützinger hatte beim „Ozapfn“ nur einen beherzten Schlag benötigt und schon floss der süffige Gerstensaft unter lautem Applaus in die leeren Maßkrüge und durstigen Kehlen. Anschließend stieß das Gemeindeoberhaupt auf der mit Hydranten und Blumen verzierten Bühne mit dem Festleiter Meisinger, dem Geschäftsführer der Traunsteiner Privatbrauerei Schnitzlbaumer Philipp Frauendörfer, dessen Ehefrau, Braumeisterin Stephanie Frauendörfer und dem Dirigenten der Musikkapelle Grabenstätt Christian Bergmann auf das Fest an, das am Sonntag, 11. August, mit über 2200 Besuchern seinen Höhepunkt erreichen wird. Schon zum Bieranstich kamen rund 1500 Besucher, darunter die stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber und die Bürgermeister Benno Graf (Chieming), Marc Nitschke (Übersee), Rainer Schroll (Vachendorf), Bernd Ruth (Seebruck) und Klaus Ritter (Traunreut).

Bürgermeister Georg Schützinger benötigte beim "Ozapfn" nur einen Schlag

Feuerwehrvorstand Meisinger bedankte sich bei allen Helfern und Unterstützern und ganz besonders bei „meiner Mannschaft und deren Familien, die mich in den letzten Tagen durch enormen Einsatz und Arbeitsleistung von früh bis spät unterstützt haben, um uns allen eine schöne Festwoche zu ermöglichen“. Ein Dank galt auch allen Sponsoren. Die Grabenstätter Ortsvereine gratulierten dem Jubelverein bei der Geschenkübergabe. „Die Feuerwehr braucht eine neue Gartengarnitur und da wollen wir uns finanziell beteiligen“, so Ortsvereinssprecher und GTEV-Vorstand Sepp Fleischmann. Eine Miniatur-Gartengarnitur steigerte die Vorfreude. Hochprozentiges gab es bei den Feuerwehr-Marketenderinnen Theresa Biller und Lea Sailer. Für die zünftigen Klänge sorgte die Musikkapelle Grabenstätt.

Bevor es zum „Ozapfn“ ins Bierzelt ging, hatten die Floriansjünger im Beisein der vielen Ortsvereine und der befreundeten Wehren Erlstätt, Holzhausen (Patenverein), Chieming, Übersee, Bergen, Oberhochstätt, Meckenheim (Pfalz) und Culitzsch (Sachsen) am Kriegerdenkmal ihren verstorbenen Kameraden gedacht. Man werde sich deren beispielhaftes Verhalten stets zum Vorbild nehmen und sehe sich in der Pflicht, „deren Erbe zu bewahren, es weiter zu entwickeln und an künftige Generationen weiterzugeben“, versicherte Vorsitzender Meisinger. Zweiter Vereinsvorsitzender Alexander Wiendl verlas die Fürbitten, Zelebriert wurde das Totengedenken von Pater Vasile Dior. Für die Grabenstätter Feuerwehr legten 1. Kommandant Sven Lein und 2. Kommandant Christoph Lex einen Kranz nieder. Zum Stück „Der gute Kamerad“ senkten sich die Fahnen und erklangen drei Kanonen-Salutschüsse.

Nach dem Tag der Vereine und Betriebe am Donnerstag (8. August) und dem Wein- und Weißbierfest m Freitag (9. August) mit der Chiemgauer Partyband „Boarisch Six“ geht es am Samstag (10. August) um 20 Uhr mit einem bunten Kabarettabend weiter. Für beste Stimmung und Unterhaltung wird die legendäre „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ sorgen. Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten ist der Festsonntag mit dem Empfang der Vereine um 8 Uhr am Festzelt, dem Kirchenzug, dem Festgottesdienst um 10 Uhr an der Abzweigung Tüttenseestraße (bei der Kastanie) und dem folgenden Festzug durch Grabenstätt. Bis zum Nachmittag spielt die Musikkapelle Grabenstätt, später gibt es zum Festausklang eine zünftige Bierzeltstimmung mit der Chiemgauer Band „da oa, da anda und I”. Beste Bewirtung garantiert Festwirt Weckel. Nachmittags lockt stets das gemütliche „Dorfcafé“. Zu späterer Stunde zieht es die Jugend in die „brennBar“, in der man auch aus einem „Feuerwehr-Fahrerhaus“ (umlackierter alter Lkw) bedient wird. Die etwas älteren Besucher fühlen sich an der Secco- und Weinbar pudelwohl.

mmü

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