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Sieben Jugendliche bald Feuerwehranwärter?

Infotag der Feuerwehr Grabenstätt ein voller Erfolg

Diese Besucherin versuchte sich beim Infotag der Feuerwehr Grabenstätt mit ihren Kindern am HvO-Stand unter anderem bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung. First Responder und Ex-Kommandant Jürgen Richter stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
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Diese Besucherin versuchte sich beim Infotag der Feuerwehr Grabenstätt mit ihren Kindern am HvO-Stand unter anderem bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung. First Responder und Ex-Kommandant Jürgen Richter stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite
  • VonMarkus Müller
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Informativ und unterhaltsam war am vergangenen Samstag der Infotag der Freiwilligen Feuerwehr Grabenstätt für Jugendliche und Erwachsene. Von 13 bis 16 Uhr kamen Besucher zum Feuerwehrhaus, um sich über die Arbeit der aktiven Wehr, der HvO-Gruppe (First Responder), der Jugendgruppe und des Feuerwehrvereins zu informieren.

Grabenstätt - „Wir hatten im Vorfeld rund 60 Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren angeschrieben und immerhin sind sieben gekommen, die sich vorstellen können als Feuerwehranwärter bei uns anzufangen“, freute sich 1. Kommandant Sven Lein. Neue erwachsene Feuerwehrkameraden zu gewinnen sei deutlich schwieriger. „Die müssten auf uns zukommen“, meinte Lein, während hinter ihm ein paar leere Spinde mit der Aufschrift „Hier könnte dein Spind stehen“ zu sehen waren. Erwachsene Quereinsteiger müssten erst einmal einen dreiwöchigen Grundlehrgang besuchen. Auch er habe einst erst mit Mitte 20 begonnen, verriet Lein, der zudem auf Landkreisebene Ausbilder in den Bereichen Atemschutz (PA) und Truppmann ist. Derzeit verfügt die aktive Grabenstätter Wehr über 60 Feuerwehrdienstleistende, darunter 27 Atemschutzgeräteträger.

„Ich habe heute zwei Neumitglieder gewinnen können“, freute sich 1. Vorsitzender Reinhard Meisinger, an dessen Stand man sich mit Info-Material des Kreisfeuerwehr-Verbandes eindecken konnte. Insgesamt hat der Verein derzeit rund 330 Mitglieder. Gleich nebenan konnte man auch die Vereinsfahnen und Fahnenbänder begutachten. Auf deutlich größere Resonanz stieß aber das Feuerlöscher-Training vor dem Feuerwehrhaus. Dabei wurde unter fachkundiger Aufsicht ein Fettbrand simuliert, den es zu löschen galt. „Wir haben dafür extra Übungsfeuerlöscher für Kinder gekauft“, so Meisinger. Auch die zwölfköpfige Jugendgruppe präsentierte sich, und zwar in einem einladenden „Feuerwehrfahrzeug-Fahrerhaus“. „Am 24. September haben wir die erste Übung mit der neuen Gruppe“, so Jugendwart Thomas Dürrbeck.

„Wir würden noch gerne unsere Erste-Hilfe-Gruppe erweitern“, so Ex-Kommandant und First Responder Jürgen Richter von der „Helfer vor Ort-Gruppe“ (HvO). Krankenschwestern und medizinische Fachangestellte mit Hang zur Feuerwehr wären dafür bestens geeignet, meinte er, während eine Besucherin an einer Erste-Hilfe-Puppe eine Herz-Lungen-Wiederbelebung vornahm. Auch die Absturzsicherung der Wehr bei luftigen Einsätzen wurde gut dargestellt.

Sehen lassen konnte sich auch der aktuelle Fuhrpark der bestens ausgerüsteten Floriansjünger mit dem Versorgungs-Lkw, dem erst 2019 angeschafften Löschgruppenfahrzeug 20 (LF 20), dem Tanklöschfahrzeug (TLF) mit technischer Beladung (Rettungsset für Verkehrsunfälle), dem Mannschaftstransportwagen (MTW) mit Anhänger und Sandsackabfüllanlage und dem Mehrzweckfahrzeug (MZF). Zu ihnen gesellten sich auch noch zwei schicke Oldtimer, darunter das Borgward-Löschfahrzeug, das man in den 1970er Jahren von der Bundeswehr bekam und dann entsprechend umbaute. Es war noch bis zirka 1995 im Einsatz. Ein Hingucker war auch der Oldtimer-Hanomag-Bulldog mit einem historischen Tragkraftspritzenanhänger. 

mmü

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