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58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“:

Junge Zitherspieler Andreas Lex und Franziska Beisse aus Grabenstätt überzeugen

Beim 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zeigten die beiden hoch talentierten Grabenstätter Nachwuchsmusiker Andreas Lex (13 Jahre/Erster Preis) und Franziska Beisse (zwölf Jahre/Zweiter Preis), dass sie zu den besten Zitherspielern Deutschlands in ihrer Altersklasse gehören. Man wird in Zukunft noch viel von ihnen hören.
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Beim 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ zeigten die beiden hoch talentierten Grabenstätter Nachwuchsmusiker Andreas Lex (13 Jahre/Erster Preis) und Franziska Beisse (zwölf Jahre/Zweiter Preis), dass sie zu den besten Zitherspielern Deutschlands in ihrer Altersklasse gehören. Man wird in Zukunft noch viel von ihnen hören.

Großartige Erfolge für zwei Nachwuchsmusiker aus Grabenstätt. Der 13-jährige Andreas Lex und die zwölfjährige Franziska Beisse haben beim 58. Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Jumu) die hochkarätig besetzte Jury vollends überzeugen können. Lex freute sich über einen ersten Preis und Beisse über einen zweiten Preis

Grabenstätt - Da der Wettbewerb coronabedingt online durchgeführt wurde, mussten die Teilnehmer vier angemeldete Stücke aus verschiedenen Epochen mit einer Gesamtdauer von mindestens zehn Minuten aufnehmen und unbearbeitet hochladen. Besondere Aufnahmemittel waren dabei nicht zugelassen. Zuvor hatten Beisse und Lex bereits beim „Jugend musiziert“-Landeswettbewerb brilliert und sich damit für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Lex hat schon von klein auf das Zitherspielen gelernt, da sein Vater Martin Lex selbst begeisterter Zitherspieler ist. Mit sechs Jahren bekam er zum Start eine eigene, extra kleiner angefertigte Zither geschenkt und begann den Unterricht bei Sabine Huber in der Musikschule Grassau. Später wurde dann eine moderne Psalterzither angeschafft. Bereits in den vergangenen Jahren hat Lex beachtliche Erfolge feiern können, darunter die ersten Preise beim „Jugend musiziert“-Regionalwettbewerb 2018 und beim diesjährigen „Jugend musiziert“-Landeswettbewerb. Hinzu kommen diverse Auftritte vor großem Publikum in Südostbayern, solo oder mit dem Jugend-Zitherorchester des Bayerischen Zitherbundes. Exemplarisch zu nennen sind hier „Zither ist in am Inn“ 2016 in Rosenheim, „Zither am Berg“ 2017 auf dem Wendelstein, musikalischer Spaziergang „So klingt‘s bei uns“ 2018 in Laufen, der Zithertag 2019 im Markus Wasmeier Freilichtmuseum Schliersee und die Dreigesang-Begleitung bei einer Lesung „Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma 2019 im Hofspielhaus in München. 

Bei den drei letztgenannten Veranstaltungen hat auch Franziska Beisse umjubelte Auftritte gefeiert. Auch sie gehört dem Jugend-Zitherorchester des Bayerischen Zitherbundes an. Beisse, die wie Lex in die siebte Klasse des Chiemgau-Gymnasiums geht, hat erst vor vier Jahren mit dem Zitherspielen begonnen. Als sie damals durch einen Zufall auf die alte, etwas verstaubte und ziemlich verstimmte Zither ihres verstorbenen Urgroßvaters gestoßen sei, „hat mich das Instrument nicht mehr losgelassen“, so Beisse. Sie wollte es unbedingt erlernen, so wie Andreas Lex, dem sie in dieser Zeit bei einem Auftritt zuhören durfte. Mittlerweise spielt auch Beisse auf einer modernen Psalterzither und das mit großem Ehrgeiz und viel Freude. Wie Lex hat auch sie ihr großes Talent immer wieder bei Vorspielabenden und anderen Veranstaltungen der Musikschule Grassau bewiesen. Beisses Erfolge können sich ebenso sehen lassen. Nach zwei ersten „Jugend musiziert“-Preisen beim Regionalwettbewerb 2018 und beim diesjährigen Landeswettbewerb folgte nun der zweite Preis beim Bundeswettbewerb. Beide Jungmusiker haben zudem die Leistungsprüfung D1 absolviert. 

Gerade Nachwuchsmusiker wie Lex und Beisse ist es zu verdanken, dass das verstaubte Image der Zither mittlerweile endgültig der Vergangenheit angehört. Nicht nur Volksmusik, sondern auch alte und moderne Musikstilrichtungen sind heute fester Bestandteil der Zitherliteratur. Mit einer E-Zither kann man sogar groovige, fetzige oder auch abstrakte Klänge erzeugen und ganz neue Wege gehen. Zitherlehrerin Sabine Huber aus Waging, die Kinder und Jugendliche seit Jahren für das äußerst vielseitige Zither-Instrument begeistert, freute sich über die jüngsten Erfolge ihrer beiden Schützlinge und ist natürlich stolz auf sie. 

„Jugend musiziert“ ist das renommierteste Musikförderprojekt Deutschlands. Knapp eine Million Kinder und Jugendliche haben in 58 Jahren seines Bestehens bei „Jugend musiziert“ mitgemacht. Für viele war dies der erste Schritt in eine sehr erfolgreiche Musikkarriere.

mmü

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