Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Grabenstätt

18 Fragen an Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/Freie Wähler)

Will in Grabenstätt Bürgermeister werden: Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/Freie Wähler).
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Will in Grabenstätt Bürgermeister werden: Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/Freie Wähler).

Grabenstätt - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Grabenstätt wird das Bürgermeisteramt gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/Freie Wähler).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Gerhard Wirnshofer


2. Partei

Bürgergruppe + Freie Wähler (Grabenstätt)

3. Alter

53

4. Wohnort

Erlstätt seit 1966

5. Geburtsort

Traunstein

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

3 Kinder

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

  • Seit 2002 Mitglied des Gemeinderates Grabenstätt 
  • Seit 2002 Mitglied des Bauausschusses der Gemeinde Grabenstätt 
  • Seit 2014 Mitglied des Haushaltsausschusses der Gemeinde Grabenstätt 
  • Seit 2014 Sprecher der Bürgergruppe

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder? 

Politische Vorbilder sind unabhängig von Parteizugehörigkeit alle die Personen, die Meinungen von anderen zulassen, bewerten und in die eigenen Entscheidungen einfließen lassen.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Ich bin in der Kommune geboren, aufgewachsen und tief verwurzelt. Man kennt die Menschen im Umfeld und weiß genau, was sie umtreibt. Dies ist auch das Besondere, dass man nicht ein Name in einer unpersönlichen Großstadt ist, sondern jeder seine Rolle in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft ausleben darf.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich führe seit über 20 Jahren ein Holzbauunternehmen. Durch den Umgang mit Kunden, Personal und das betriebswirtschaftliche Handeln habe ich viele Erfahrungen sammeln dürfen. Als Bürgermeister von Grabenstätt braucht man Erfahrung, Weitblick und Mut zur Veränderung. Das alles bringe ich als Voraussetzung mit. 

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Die Gemeinde und der Gemeinderat hat in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet. Dies ist jedoch kein Grund, dass manche Prozesse noch optimiert werden könnten. So möchte ich noch mehr Augenmerk auf gemeinsame Entscheidungsprozesse, beispielsweise durch die bestehenden Arbeitskreise und hohe Transparenz für die Bürger legen.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Unsere Gemeinde besteht aus verschiedenen Ortsteilen und mein Bestreben ist, alle Ortsteile noch näher aneinander rücken zu lassen. So könnten beispielsweise unsere Vereine noch stärker zusammenarbeiten und durch gemeinsame Veranstaltungen oder Aktionen die Zusammengehörigkeit zur Gemeinde stärken. Dies will ich als Bürgermeister tatkräftig unterstützen, aber auch den nötigen Einsatz einfordern.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

An erster Stelle steht der notwendige Hochwasserschutz für unser Gemeindegebiet. Hier bedarf es einer schnellen Umsetzung, da jede Verzögerung das Hab und Gut von unseren Gemeindebürgern bedroht. 

Zweitens muss das Radwegenetz im Gemeindegebiet ausgebaut werden. Dies dient nicht nur der Sicherheit auf unseren Straßen sondern ist auch im Sinne der Radfreundlichkeit in der gesamten Region und für den Tourismus unumgänglich. 

Drittens muss im Gemeindegebiet für eine ausreichende Nahversorgung gesorgt sein. Dies dient der Belebung unserer Dorfkerne und bietet unter anderem Senioren auch die Möglichkeit der Teilhabe am Dorfleben.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Bezahlbarer Wohnraum muss für Bürger mit normalem Einkommen immer noch erschwinglich sein. Dabei werden wir in Zukunft weiterhin auf Ansiedlungsmodelle setzen, jedoch verstärkt durch Mehrfamilienhäuser. Durch verdichtetes Bauen oder die Nutzung von Leerständen wird dabei der Flächenverbrauch so gering wie möglich gehalten.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Der Klimawandel ist meines Erachtens nicht mehr wegzudiskutieren und wird unser Leben verändern. Wir alle müssen unseren Beitrag dazu leisten und sensibel mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen. Dies wird entscheidend dafür sein, welche Umwelt wir unseren Kindern und Kindeskindern überlassen.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Die Erfahrungen zu diesem Thema haben gezeigt, dass hier viele, zum Teil stark unterschiedliche Meinungen herrschen. Meines Erachtens bekommen die Landwirte in dieser Hinsicht oft den schwarzen Peter zugeschoben, ohne dass die Hintergründe im Detail betrachtet werden. Hier müssen Gesetze auch so ausgestaltet werden, dass auch eine praktische Umsetzung durch unsere Landwirte möglich ist und dabei die Umwelt bestmöglich geschont wird.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Nutzen Sie die Chance ihres Wahlrechtes und gehen sie zur Wahl. Bestimmen sie durch ihre Stimme, welche Personen sie ihrer Meinung nach am besten vertreten. Wenn ich das bin, freut es mich besonders.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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