Schnäppchenjäger auf dem Herbstmarkt

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Grabenstätt - Der traditionsreiche Herbstmarkt hat zahlreiche Besucher angezogen. Marktbummler und Schnäppchenjäger aus nah und fern trotzten dem durchwachsenen Wetter.

Marktbummler und Schnäppchenjäger aus nah und fern zog es am Sonntag zum traditionsreichen Grabenstätter Herbstmarkt. Auch wenn sich das Wetter wenig spätsommerlich präsentierte, herrschte an den gut 40 Marktständen und Verköstigungsbuden im Dorfzentrum zumindest bis Mittags reges Treiben. Voll auf ihre Kosten kamen auch die Flohmarktfreunde in der Tüttenseestraße, wo die „Dandler-Meile“ aber mit rund 20 Ständen wetterbedingt nicht ganz so lang ausfiel wie in den Vorjahren. Dennoch wurde gewühlt, gefeilscht und gehandelt, was das Zeug hielt, und das geschulte Auge konnte unter den Planen und Regenschirmen durchaus die ein oder andere Rarität und Kostbarkeit ausmachen.

Das vielfältige Angebot am Herbstmarkt reichte derweil von Textilien aller Art, Schmuck, Küchen- und Haushaltsutensilien über Spielsachen bis hin zu Messern, Garten-Accessoires und Lederwaren. Auch handgemachte Seifen, Duftsäckchen, Gewürze, Obst und Gemüse sowie kunstvoll gefertigte Holzprodukte erfreuten sich großer Beliebtheit. Einige Besucher deckten sich zudem mit alten Glühbirnen ein, die im Zuge der Energiewende nicht mehr produziert werden dürfen.

Stets gut besucht war auch der Gesundheitsstand, wo es ätherische Öle, Murmeltier-Salbe, Pferde-Balsam und vieles mehr zu kaufen gab. Gesundes gab es auch für den Gaumen. So waren kulinarische Schmankerl aus dem Süden genauso gefragt wie heimische Fleisch-, Wurst- und Käsewaren sowie deftige Brotzeiten. Auch am Weinstand der Soldaten- und Kriegerkameradschaft und an der Pilsinsel des Schützenvereins ließ man sich die gute Laune vom Regen nicht vermiesen und machte aus der Not eine feucht-fröhliche Tugend.

Am Verköstigungsstand der Bulldog- und Oldtimerfreunde lockten unter anderem frische Forellen und im Marktcafé des Pfarrgemeinderats an die 60 selbstgemachte Kuchen. Von dort war es nur noch ein Katzensprung zur Schlossökonomie, wo Koloman Wagner und Martin Noichl derzeit ihre sehenswerten Gemälde beziehungsweise Holz-Kunstwerke ausstellen.

Die sehr gut angenommene Doppel-Ausstellung läuft noch bis 28. September. Am schlimmsten traf das Regenwetter übrigens die jüngsten Marktbesucher, denn diese mussten auf die Hüpfburg und die Kletterwand verzichten und beim Reiten wurde es schließlich sogar den Ponys zu nass. Dafür ließen sich viele Eltern an den verlockenden Süßigkeitsständen erweichen und am Spielzeugstand schien das ein oder andere vorgezogene Weihnachtsgeschenk den Besitzer zu wechseln. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter im nächsten Jahr besser mitspielt, denn schon der Maimarkt war gründlich ins Wasser gefallen.

Herbstmarkt in Grabenstätt

mmü

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