Reifenplatzer war schuld

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Grabenstätt - Auf der A8 kam es am Dienstagabend zu starken Behinderungen. Ein Lkw prallte mit voller Wucht in die Mittelleitplanke.

Der spektakuläre Unfall ereignete sich am Dienstagabend gegen 18 Uhr. Der österreichische Sattelzug fuhr auf der rechten Spur in Richtung München, als kurz vor der Ausfahrt Grabenstätt an der Sattelzugmaschine der linke Vorderreifen platzte. Der Lkw-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr den linken Fahrstreifen und prallte mit voller Wucht in die Mittelleitplanke.

Lkw-Unfall auf der A8

Es grenzt fast an ein Wunder, dass der Lkw die Leitplanke nicht durchbrach und niemand verletzt wurde. Der Schaden ist allerdings enorm: Die Polizei schätzt ihn auf rund 115.000 Euro.

Erhebliche Menge Diesel ausgelaufen

In beiden Fahrtrichtungen kam es nach dem Unfall zu starken Verkehrsbehinderungen, da jeweils der linke Fahrstreifen gesperrt werden musste. Während der Bergung des stark beschädigten Lkw ging in Fahrtrichtung München für eine halbe Stunde sogar rein gar nichts mehr. Zudem ordnete das Wasserwirtschaftsamt nach dem Abschleppen der Sattelzugmaschine ein Ausbaggern des Erdreichs an, da eine erhebliche Menge Diesel auslief.

Über mehrere Stunden war ein Großaufgebot an Rettungskräften gefordert, unter anderem 60 Frauen und Männer der Feuerwehren aus Bergen, Grabenstätt und Übersee.

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