Magdalena macht Mut

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Die neue Botschafterin: Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner auf dem Irmengardhof in Mitterndorf.

Gstadt - Der Umbau des Irmengardhofs am Chiemsee in eine Einrichtung für schwerstkranke Kinder und deren Familien: Es ist eines der ehrgeizigsten Projekte der Region.

Es ist eines der ehrgeizigsten Projekte der Region - getragen nicht nur von der überwältigenden Hilfsbereitschaft der OVB-Leser, sondern auch von Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner. Die 25-Jährige wurde am Wochenende in Mitterndorf als neue Botschafterin des Hofs und des Trägers, der Björn-Schulz-Stiftung, vorgestellt.

Eine bekanntere und beliebtere Hoffnungsträgerin hätte der Irmengardhof in Mitterndorf (Gemeinde Gstadt) gar nicht finden können. Kein Wunder, dass sich Aufbruchsstimmung breit machte im Säulensaal, wo Stiftungsvorstand Jürgen Schulz die neue Botschafterin im Rahmen einer Feierstunde den vielen Freunden und Gönnern der ersten Stunde stolz präsentierte.

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Neuner selbst war bei ihrem ersten Besuch auf Anhieb begeistert von der Einrichtung. "Jetzt kann ich verstehen, warum die Leserinnen und Leser der OVB-Heimatzeitungen 780 000 Euro für das Projekt gespendet haben. Hier ist jeder Cent gut angelegt", erklärte die Doppel-Olympiasiegerin und Seriengewinnerin bei Weltmeisterschaften und Weltcup-Rennen, die sich vor einem halben Jahr vom Leistungssport zurückgezogen hat.

Der Irmengardhof ist ein Nachsorge- und Ferienhaus für schwerst- und krebskranke Kinder sowie deren Familien. "Ohne die OVB-Leser hätten wir die Sache niemals anpacken können", sagt Jürgen Schulz. Das Haupthaus wurde 2011 eingeweiht, der zweite Bauabschnitt läuft. Insgesamt wird der Umbau 4,5 Millionen Euro kosten. Dass Neuner als Botschafterin gewonnen wurde, ist für den Hof von unschätzbarem Wert.

ls/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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