Opernfestival: Erfolgreich wie nie!

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Mehr als 18000 Zuschauer besuchten die 32 Konzerte und Opernaufführungen des 17. Opernfestivals Gut Immling.

Halfing - Erneuter Besucherrekord: Das 17. Opernfestival Gut Immling war ein voller Erfolg. Wetter, Besucherzahl und Kritik überstiegen alle Erwartungen.

„Dieses Festival wird uns ganz besonders positiv in Erinnerung bleiben, denn heuer hat einfach alles gepasst: das Wetter, die Inszenierungen, unsere Künstlerinnen und Künstler, die vielen Besucher und die durchweg ausverkauften Vorstellungen. Ich bin richtig glücklich!“ Intendant Ludwig Baumann kann im zweiten Jahr in Folge einen Rekord vermelden: Mehr als 18000 Zuschauer besuchten von Juni bis August eine der 32 Veranstaltungen des 17. Opernfestivals Gut Immling.

Die drei großen Operneigenproduktionen, in denen jeweils eine starke, attraktive Frau im Mittelpunkt stand, kamen überragend beim Publikum und den Kritikern an. Nach der gefeierten Premiere bei der Festivaleröffnung war Waltraud Lehners schlichte, packende Inszenierung von Verdis Klassiker „La Traviata“ in jeder Vorstellung komplett ausverkauft. Das sympathische Ensemble um die herausragende Sonia Ciani als Violetta verstand es, das Publikum zu Tränen zu rühren, die Münchner Symphoniker unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock überzeugten mit Mut zum zarten Gefühl, wie „BR Klassik“ lobte.

Begeisterung und Lob von allen Seiten

Als „must dieses Sommers“ bezeichnete „Klassik heute“ Verena von Kerssenbrocks Inszenierung der Donizetti-Oper „Lucia di Lammermoor“, die dank Glasharmonika-Spieler Sascha Reckert in der Originalfassung aufgeführt werden konnte. Die hervorragende Hauptdarstellerin Tatiana Larina wurde nicht nur mit Lob überhäuft, sie konnte sich zudem über die Auszeichnung mit einer „TZ-Rose“ freuen. Lucias Wahnsinnsarie, begleitet von den sphärischen Klängen der Glasharmonika, sorgte in jeder Vorstellung aufs Neue für Gänsehaut bei den Zuschauern.

Auch die dritte starke Frau beim 17. Opernfestival Gut Immling erhielt begeisterte Bravo-Rufe: Sarah Zhai-Strauss gab eine innige, verführerische Alcina. Der Mut der jungen Regisseurin Christine Cyris und der Barockspezialistin Cornelia von Kerssenbrock bei der musikalischen Umsetzung von Händels Oper wurde belohnt. Ihre Idee, experimentelle Aspekte elektronischer Musik von Klangkünstler David Baumann mit Händels Kompositionen zu mischen, war ein voller Erfolg. „Gestochen akzentuiert und pointiert“ präsentierte das junge, engagierte Festivalorchester laut Südost-News Händels Musik. „Richtig rockig eben“, lobte die Kritikerin.

Die vierte Operneigenproduktion, das bairische Musiktheater „Der Brandner Kasper“, kam in der dramaturgisch gestrafften Version noch besser an als schon im letzten Jahr bei der Welturaufführung in Immling.

Idyllisches Abendrot

Das sommerliche Wetter sorgte für idyllische Abende in Immling.

Für besonders romantische, idyllische Abende auf dem Gutshof im Chiemgau sorgte das sommerliche Wetter. Drei Konzerte im Abendrot entführten die Besucher nach Wien, in die Welt der Musicals und nach Russland in die Zeit Tschaikowskys, die beiden Kultveranstaltungen „O sole mio“ und „Finale Grande“ sowie die große Verdi-Wagner Gala waren ebenfalls ein voller Erfolg.

Von Kunststudent bis Pianist und Geiger

Neben den zahlreichen eigenen Veranstaltungen sorgten Konzerte herausragender Künstler für beste Laune und rührende Momente: Der geniale Klarinettist Giora Feidman beeindruckte in einem faszinierenden Konzert mit der Georgian Sinfonietta, die ihn kongenial begleitete. Keller Steff und seine Band sorgten für jede Menge Schwung und bayerischen Humor; die Kunststudenten des Joseph Hipp Puppentheaters begeisterten in Immling und Pianist Kit Armstrong und Geiger Andrej Bielow präsentierten dem erfreuten Publikum alle Beethoven-Sonaten an einem Tag beim Atelierkonzert in Hafendorf.

Kinderoper "Das Geheimnis des Rings"

Doch nicht nur Erwachsene kamen beim 17. Opernfestival auf ihre Kosten, traditionell kommt in Immling auch das junge Publikum nicht zu kurz. Verena von Kerssenbrock inszenierte kindgerecht und kreativ die Kinderoper „Das Geheimnis des Rings“. Begeisterung spiegelte sich im Verhalten der kleinen Besucher wider: Sie lauschten still und fast andächtig den Klängen des viel gelobten Festivalorchesters unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock und erfreuten sich an der fantastischen Geschichte um Nixen, Riesen und Drachen.

Ende und Neustart

Mit einer farbenfrohen Aufführung der 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 10. Kinder-Kultur-Woche ging das erfolgreiche 17. Opernfestival Gut Immling zu Ende. Intendant Ludwig Baumann und die musikalische Leiterin Cornelia von Kerssenbrock geben Anfang November das Programm für das 18. Opernfestival bekannt, das Mitte Juni 2014 feierlich eröffnet werden wird.

Pressemittelung Unsere Oper e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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