Zuschlag für Netzausbau

Mehr Tempo: Halfinger sollen bald mit bis 200MBit/s surfen

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Halfing - Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in der Gemeinde Halfing gewonnen. Rund 260 Haushalte können nach dem Netzausbau dann Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bekommen. 

Das neue Netz wird dank neuer Technik so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Die Gemeinde Halfing und die Telekom haben dazu jetzt einen Vertrag unterschrieben. Die Telekom wird im Rahmen des Ausbaus unter anderem rund 36 Kilometer Glasfaserkabel und Mikrorohre verlegen und neun Multifunktionsgehäuse neu aufstellen. 

Nutzung für rund 260 Haushalte möglich

"Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig", sagt Peter Böck, Erster Bürgermeister von Halfing. "Deshalb freuen wir uns, dass Halfing jetzt vom Ausbau-Programm der Telekom profitiert. So bleibt unsere Gemeinde als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv." 

"Wir wissen, wie wichtig ein leistungsfähiger Internet-Anschluss ist, deshalb treibt die Deutsche Telekom seit Jahren den Breitband-Ausbau nach Kräften voran", sagt Norbert Kreier, Regiomanager der Telekom Deutschland. "Auf dem neuen Netz können wir den Kunden alles aus einer Hand bieten: Telefonie, Internet und Fernsehen." 

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse nutzen. 

Glas- statt Kupferfaser

So kommt das schnelle Netz ins Haus Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. 

Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. 

Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern hier wird die Glasfaser bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom kontaktiert. Weitere Informationen Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Telekom Shop, im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren. 

Das Ausbaugebiet ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht auf der Karte abgebildet. Es besteht aber die Möglichkeit sich als Kunde einzutragen und eine frühzeitige Info zu erhalten, wenn der Ausbau abgeschlossen ist.

Pressemitteilung Deutsche Telekom

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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