Herrenchiemsee bald Unesco Weltkulturerbe?

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Chiemsee - Die Königsschlösser des Ludwigs II. sind auf der Bewerberliste für das Unesco Weltkulturerbe. Auch die Innsalzach-Städte denken nun über einen erneuten Vorstoß nach.

Das Schloss Herrenchiemsee und die weiteren Königsschlösser von Ludwig II. sind auf der Bewerberliste für den Titel Unesco Weltkulturerbe. Die Aufnahme der Königsschlösser wird von der Schloss- und Gartenverwaltung Herrenchiemsee begrüßt.

In der bayrischen Auswahl zu sein, sei der erste Schritt in die richtige Richtung, sagte Josef Austermayer von der Schlossverwaltung. Denn nur zwei bayerische Bewerber werden dann auf Bundesebene vorgestellt und müssen sich dort einem erneuten Auswahlverfahren stellen. Bis 2018 kann der Prozess schließlich andauern, bis die Königsschlösser des bayerischen Märchenkönigs dann den stolzen Titel des Weltkulturerbes tragen dürfen. 

Der Titel Unesco Weltkulturerbe würde den Königsschlössern und damit auch Herrenchiemsee eine noch größere Bekanntheit bringen. Man erhofft sich so zudem verstärkten Tourismus.

Auch die Innsalzach-Städte denken über eine erneute Bewerbung nach

Auch die Stadtverwaltung von Wasserburg will versuchen, die Altstadt zum Unesco-Weltkulturerbe zu machen. Um einen erneuten offiziellen Versuch starten zu können, seien aber neue Absprachen mit den Mitbewerbern nötig, so Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl.

Nur gemeinsam wolle er es noch mal versuchen. Wasserburg hatte sich zusammen mit Mühldorf, Neuötting, Burghausen, Rattenberg und Schärding als Inn-Salzach-Städte um einen Platz auf der Vorschlagsliste für 2015 beworben. Von den 13 Bewerbern kamen nur vier auf die offizielle Bewerberliste, Wasserburg war nicht dabei.

Quelle: Bayernwelle SüdOst/Radio Charivari/rr

Rubriklistenbild: © pa

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