Nasse Wiesen machten Ritt heuer zur Herausforderung

Halali auf der Herreninsel

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Vor der Jagd segnete Pfarrer Nepomuk Huber Pferde und Reiter.

Chiemsee - Die 55. Traditions- und Herbstjagd des Schleppjagdvereins Bayern fand am Samstag auf der Herreninsel bei traumhaftem Herbstwetter statt.

Dazu passte das prächtige Bild der 73 Reiterinnen und Reiter in ihren roten, blauen und schwarzen Jacken, von denen mehrere auch aus Österreich, der Schweiz und Italien kamen.

Die zehn Parforce-Bläser der "Bien Aller de Bavière" riefen zur Aufstellung vor der ehemaligen Pfarrkirche St. Marien. Pfarrer Nepomuk Huber aus Breitbrunn segnete Pferd und Reiter.

Nach dem Anblasen für die Jagd führte der Ritt, angeführt von der rund 40 Hunde zählenden Hundemeute, 18 Kilometer über die in herbstlichen Farben blühende Herreninsel.

Wegen des in der Nacht zuvor niedergegangenen starken Regens waren die Wiesen heuer nass und die Sprung-Hindernisse, in der Regel aufgestellte Baumstämme, äußerst glitschig. Sie boten daher für Pferde und Reiter eine besondere Herausforderung.

Auf dem Hof hinter dem Königsschloss beendete dann das Halali das Ende der Reitjagd. Auch die Hunde erhielten ihr verdientes Fressen, einen mächtigen Rinderbanzen.

th/Chiemgau-Zeitung

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