Ein Herz für Wohnungslose

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Mit neuem Schnitt zu mehr Selbstbewusstsein.

Frasdorf - Bereits zum zweiten Mal besuchten Brigitte Mayrl, Vroni Wagner und Frieda Weber, Friseurinnen vom Salon Haarlekin in Frasdorf, wohnungslose Bürger in der Obdachlosenunterkunft der Stadt Rosenheim, die vom Diakonischen Werk betreut wird.

Den Bewohnern fehlt häufig das Geld und auch der Mut für einen Besuch beim Friseur. "Durch ihr ehrenamtliches Engagement geben die Friseurinnen diesen Menschen ein kleines Stück Lebensqualität zurück. Die Betroffenen erfahren, dass sie als Individuum wahrgenommen werden", so Mitarbeiter des Diakonischen Werkes. Ein gepflegtes Äußeres unterstreiche das Selbstwertgefühl der Menschen und erleichtere die Integration innerhalb der Gesellschaft.

Das Angebot der Frasdorferinnen stieß in der Obdachlosenunterkunft auf großes Interesse. Vier Bewohner und eine Bewohnerin machten den Anfang und ließen sich auf ein "neues Aussehen" ein. Im Laufe der Aktion entstand ein reger Austausch zwischen den Friseurinnen und den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkunft. Das offene Gespräch und die Diskussion mit Menschen, die nicht aus dem sozialen Randmilieu kommen, trug dazu bei, gegenseitiges Verständnis zu erzeugen und vermittelte den obdachlosen Mitbürgern das Gefühl, ein Stück Normalität zu erfahren.

re/Chiemgau-Zeitung

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