Herzklinik Seebruck

Seebruck: Das bittere Aus für die Herzklinik

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Die seit November insolvente GmbH musste wegen Investitionsstau am Freitag, den 31. Januar, überraschend schließen.

Seebruck - Die 60 Mitarbeiter der Herzklinik setzten all ihre Hoffnung auf einen Investor, doch sie wurden bitter enttäuscht. Warum die Herzklinik geschlossen werden musste:

Die seit November insolvente GmbH musste wegen Investitionsstau am Freitag, den 31. Januar, überraschend schließen. Ein Investor hatte in letzter Instanz abgesagt, sagte der Geschäftsführer Markus Kahler. Nur wenige Tage zuvor saßen Vertreter der Klinik noch wegen eines Antrags in der Bauauschusssitzung des Seebrucker Gemeindrats.

Von der überraschenden Schließung sind etwa 60 Mitarbeiter betroffen, die jetzt auf der Straße stehen. „Die Mitarbeiter waren bis zum letzten Tag dabei, wir waren eine tolle Mannschaft“, resümierte Dr. Roland Schachler, der 23 Jahre als Sportmediziner und erfahrener Kardiologe in der Klinik arbeitete. „Schade drum, wir haben hier ein richtiges Kleinod gehabt.“

Die Patienten wurden nach Angaben des Geschäftsleiters Markus Kahler in die umliegenden Kliniken verlegt. Die Gebäude- und Grundstücksbesitzerin habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben, doch noch einen Investor zu finden und eine Neukonzeption etwa in Richtung Betreutes Wohnen zu plane, hieß es.

Das seit 1968 am Chiemsee-Nordufer etablierte Therapiezentrum entspricht nicht mehr Anforderungen der heutigen Zeit. Das Grundproblem seien zum Teil fehlende Aufzüge in den Häusern und es fehle auch an einer durchgängigen Barriere-Freiheit, so der Geschäftsführer.

ga

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