118-Kilo-Hirsch im Priental erlegt

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Aussergewöhnliches Hirsch-Abschuss-Erlebnis im Priental

Aschau - „Waidmanns Heil“ – dieser Gruß und Wunsch hat sich für Jäger Klaus Ablinger in besonderer Weise erfüllt. Erstmals gelang es ihm, einen Hirschen zu schießen.

Rund zwölf Jahre war der 14-Ender alt und er hatte das stolze Gewicht von 118 Kilogramm. Geschossen wurde der stattliche Hirsch in Innerwald auf der Leiten zur Schachen-Alm (Hintergschwendt).

Nur einmal, höchstens zweimal im Jahr kann im Priental aufgrund der rückläufigen Wildbestände in den Staatsforsten ein solch stolzes Jagdergebnis gefeiert werden, wie Berufsjäger Andreas Hendlmeier aus Aschau bei der Überbringung des toten Hirschen zum Haus des Jägers oberhalb der Bernauer Seiseralm nach Hintergschwendt sagte. Er gratulierte dem sichtlich stolzen Jäger zu seinem Erfolg und er überreichte nach alter Jägertradition die Grandeln des Hirschen (Grandeln sind als Jagdtrophäen sehr begehrt und werden häufig zu Schmuck verarbeitet, es sind die oberen Eckzähne des Rotwildes).

Aussergewöhnliches Hirsch-Abschuss-Erlebnis

Die Inntaler Bläsergruppe mit Andreas Hendlmaier, Josef Schweiger, Oliver Süss und Anderl Hechenberger spielte nach alter Jäger-Tradition zur Begrüßung, die Weisen „Hirsch tot“ und „Jagd vorbei“ sowie das „Letzte Halali“.

Das Fleisch des Hirsches wird aufgrund seines Alters nicht mehr verkocht, sondern verwurstet werden. Für das Geweih hat Jäger Klaus Ablinger in seiner Bauernstube schon einen Platz geschaffen. Ehe sich die Jäger und Bläser zur Brotzeit begaben, dankte Klaus Ablinger mit einem Schnäpschen. Auch dabei galt es, gewisse Traditionen einzuhalten, denn so wie der Hirsch rechtsseitig aufgebahrt wurde, so musste der Schnaps zum Abschluss der Zeremonie mit der linken Hand genommen werden.

Quelle: rosenheim24.de

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