Zu hoch und zu lang - Zaun abgelehnt

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Breitbrunn - In der beantragten Form abgelehnt hat der Gemeinderat einen Zaun, den das Ehepaar Ulla und Joachim Freischem am Rande ihres Grundstückes anlegen wollen.

Der geplante Zaun an dem Weg, der von der Wolfsberger Straße zum Urfahrner Weg führt, sei zu hoch und zu lang. Das Ehepaar lagert entlang der Grundstücksgrenze Gartenabfälle, die vom Fußweg gut einsehbar sind. Die beiden hatten an die Gemeinde geschrieben, dass die Lagerstätte "kein schöner Anblick, aber für ein Grundstück dieser Größe notwendig" sei. Da auf der anderen Seite das Gelände stark ansteige und auf dem Grundstück an dieser Stelle auch einige alte hohe Tujen stehen, sei der Boden völlig ungeeignet, um eine Hecke zu pflanzen.

Stattdessen wollen die Antragsteller, wie sie weiter ausführten, einen Lärchenholzzaun errichten und hatten diesen, als Anschauungsobjekt, schon auf gut einem Meter dargestellt. Bürgermeister Hans Thalhauser bezeichnete es als "anständig", dass sich die Antragsteller an den Gemeinderat gewandt hätten. Juliane Lorenz (ÜWG) gab zu bedenken, dass durch den Zaun ein erheblicher Lärmpegel durch den Schall auf dem Weg entstehen könne. Dr. Christoph Zipplies (Breitbrunner Bürgerliste) wandte ein, dass er nicht der Meinung der Antragsteller sei, dass der Zaun "filigran" sei. Reinhard Bauer (Freie Wähler/ÜWG) missfiel die Höhe von geplanten 1,80 Metern. Neben der Höhe war es auch die Länge des Zauns, der dem Gremium aufstieß. Er dürfe nur so lange sein, wie auf der anderen Seite die bestehende Bepflanzung reiche. Denn, so der Tenor in der Sitzung, "sonst läuft man vom Urfahrner Weg gegen eine Wand".

daa/Chiemgau-Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa

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