Hund ins Gleis - Frauchen hinterher

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Prien - Am Donnerstagmorgen hat eine Hundehalterin in Prien für Verspätungen im Zugverkehr und einen Polizeieinsatz gesorgt. Sie sprang hinter ihrem Hund auf die Gleise:

Die 68-Jährige wollte in Begleitung ihres Hundes mit dem Regionalexpress von Prien Richtung Rosenheim fahren. Offenbar teilte das nicht angeleinte Haustier die Reiseabsichten seines Frauchens nicht und rannte am Bahnsteig davon. Der Lokführer des abfahrbereiten Zuges bemerkte, dass der Hund ins Gleis gesprungen war und die Dame ihrem Tier sogleich folgte. Weil sie sich bei dem Versuch, ihren Hund im Gleisbereich einzufangen, in akute Lebensgefahr begeben hatte, benachrichtigte der Lokführer sogleich die Notfallleitstelle der Bahn. Diese schränkte den Zugverkehr aus Sicherheitsgründen entsprechend ein und verständigte die Polizei. Als die Priener Beamten am Bahnhof eintrafen, hatte die Hundebesitzerin ihr Tier glücklicherweise unbeschadet wieder eingefangen.

Zwar drohen der Prienerin keine strafrechtlichen Konsequenzen, allerdings muss sie mit zivilrechtlichen Forderungen der Bahn rechnen. Immerhin hatten sechs Züge Verspätungen von insgesamt über 100 Minuten.

Die Rosenheimer Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Hunde am Bahnsteig grundsätzlich anzuleinen sind. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Tiere beispielsweise vom Bahnbetrieb aufgeschreckt werden und davon laufen.

Pressemeldung Bundespolizei Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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