Nach Hundebiss auf den Chiemsee geflüchtet

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Chieming - Am Sonntagabend ist ein Chieminger von einem Hund gebissen worden. Die Tierhalter flüchteten mit einem Boot auf den Chiemsee - hatten aber nicht mit der Wasserwacht gerechnet.

Der 29-jährige Student fuhr am Sonntagabend zusammen mit seiner Freundin auf Inline-Skates den Strandweg in Chieming entlang. In Nähe der Wasserwacht kam Ihnen ein trotz allgemeiner Leinenpflicht nicht angeleinter Hund entgegen und den jungen Mann mit Schwung ansprang. Der Mann kam zu Sturz und wurde auch noch vom Rüden, einem 6-jährigen Viszler, gebissen.

Anstatt sich nun um die Angelegenheit zu kümmern, gingen ein 64-jähriger Münchner und seine beiden Begleiterinnen einfach weiter und verweigerten auch ihre Personalien. Sie bestiegen ihr nahegelegenes Motorboot und „flüchteten“ auf den Chiemsee. Die herbeigerufenen Polizeibeamten konnten zunächst nur das Schiff in den Sonnenuntergang entschwinden sehen.

Doch die Wasserwacht hatte ein Boot bereit und ein Diensthundeführer der Polizei Traunstein folgte zusammen mit Kräften der Wasserwacht dem Motorboot, das schnell eingeholt wurde. An Bord befanden sich sowohl der Hund, Herrchen und dessen Begleitung.

Verantwortlich für den Hund war zum Tatzeitpunkt im übrigen eine der Begleiterinnen des Hundehalters. Auf sie wartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und des Verstoßes gegen die Leinenpflicht.

Rubriklistenbild: © dpa

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