„Immer mobil“ nimmt Fahrt auf

Prien - Für das Projekt „immer mobil“ des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Prien beginnt demnächst die Phase der praktischen Umsetzung.

Beim Treffen der Seniorenbeauftragten kündigte Nicole Wagner von Fraunhofer Institut den Start des Feldtest in den Landkreisen Rosenheim und Traunstein an.

Die Projektleiterin warb bei den Seniorenbeauftragten darum, für die Idee von „immer mobil“ zu werben um möglichst viele Seniorinnen und Senioren zur Teilnahme zu bewegen. Damit die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mobil bleiben können, ist es das Ziel des Projekts, alle aktuellen Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie soziale und private Fahrangebote zu bündeln und den Nutzern von „immer mobil“ zur Verfügung zu stellen. Mit einfach zu bedienenden mobilen Endgeräten, dem Internet oder per Telefon können sie sich dann informieren und bei Bedarf Fahrten buchen.

Ein weiteres Thema war die Heimaufsicht, für die im Landratsamt Rosenheim die Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung auf Aufsicht (FQA) zuständig ist. Der hierfür verantwortliche Michael Schwägerl stellte in einem Referat neben den rechtlichen Grundlagen die Aufgaben vor, die beispielsweise die Beratung und Kontrolle von Alten- und Pflegeheimen, von Heimen für Menschen mit Behinderungen sowie ambulant betreuten Wohngemeinschaften beinhalten. Ziel ist es unter anderem, sowohl die Einhaltung der Pflichten des Heimträgers gegen über den Heimbewohnern wie auch die Mitwirkung der Heimbewohner zu sichern. In der anschließenden Diskussion ging es auch um die Sanktionsmöglichkeiten der Heimaufsicht. Laut Schwägerl reichen diese von der Beratung bis zur Betriebsuntersagung.

Bei der Suche nach einem „guten“ Heim rät Schwägerl, sich die Einrichtung vorher genau anzusehen und auf sein „Bauchgefühl“ zu vertrauen. Die vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen für jedes Heim vergebenen Noten sieht Schwägerl eher kritisch. Die Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht ist zuständig für 49 Alten- und Pflegeheime, zwölf Heime für Menschen mit Behinderung und zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften im Landkreis Rosenheim mit insgesamt knapp 4700 Plätzen.

Pressemitteilung des Landratsamt Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Chiemsee

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser